„Egmond Circle“
Internationales Begegnungsfest für Menschen mit Contergan-/ Thalidomidschädigung
Vom 26. Oktober bis zum 2. November 2026 findet in Egmond aan Zee das internationale Begegnungsfest „Egmond Circle“ statt. Erwartet werden rund 300 Gäste aus verschiedenen Ländern. Vorträge und Praxisworkshops greifen Themen auf wie Gesundheit und Älterwerden, medizinische Bedarfe, Hilfsmittel, Assistenz, barrierefreies Wohnen und Mobilität. Begleitend bietet die Woche zahlreiche Gelegenheiten für Kunst, Kultur und internationalen Austausch.
„Egmond Circle“ bringt Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung, ihre Angehörigen sowie Wissenschaftler*innen und Unterstützer*innen zusammen. Eine Woche lang geht es um Fragen des Lebens mit Contergan-/Thalidomidschädigung im Alter – im fachlichen Austausch ebenso wie in persönlichen Begegnungen.
Veranstaltung:
Egmond Circle – Contergan/Thalidomid
Erinnern. Verstehen. Weiterdenken.
Termin:
Vom 26. Oktober bis zum 2. November 2026
Ort:
Hotel Zuiderduin, Egmond aan Zee/Niederlande
Teilnehmende:
Rund 300 Gäste aus vielen Ländern
Themen:
Gesundheit und Älterwerden, medizinische Bedarfe, Hilfsmittel, Assistenz, barrierefreies Wohnen, Mobilität sowie Kunst, Kultur und internationale Begegnung
Sprachen und Barrierefreiheit:
Kongresssprache ist Deutsch. Vorgesehen sind Simultanübersetzungen in Englisch und Portugiesisch, Schriftdolmetschung und Gebärdendolmetschung.
Veranstalter:
Interessenverband Contergangeschädigter NRW e.V. – Hilfswerk für vorgeburtlich Geschädigte
„Egmond Circle“ verbindet fachliche Information, praktischen Austausch und persönliche Begegnung. Im Mittelpunkt stehen Themen, die für viele Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung heute besonders wichtig sind:
Gesundheit und Älterwerden
Wie verändern sich körperliche Belastungen im Alter? Welche medizinischen Fragen stellen sich? Welche Versorgung wird gebraucht?
Hilfsmittel und Alltag
Welche Hilfsmittel erleichtern den Alltag? Welche Lösungen haben Betroffene selbst entwickelt? Welche Unterstützung wird für Bad, Bett, Mobilität oder Kommunikation benötigt?
Assistenz und Pflege
Wie lässt sich Unterstützung organisieren, ohne die Selbstbestimmung zu verlieren? Welche Erfahrungen gibt es mit persönlicher Assistenz, ergänzender Pflege und internationalen Versorgungssystemen?
Barrierefreies Wohnen
Welche Anforderungen stellen sich an Wohnung, Bad, Türen, Wege und Ausstattung? Welche Anpassungen werden mit zunehmendem Alter besonders wichtig?
Mobilität und Kfz-Anpassungen
Wie kann Mobilität erhalten bleiben? Welche technischen Lösungen gibt es? Welche Erfahrungen machen Betroffene mit Fahrzeuganpassungen und barrierefreien Wegen?
Kunst, Kultur und Begegnung
„Egmond Circle“ ist nicht nur eine Fachveranstaltung, sondern auch ein Fest der Begegnung. Kunst, Kultur, Freizeit und gemeinsames Erleben schaffen Raum für Gespräche, Wiedersehen und neue Kontakte.
Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung haben seit ihrer Kindheit gelernt, körperliche Einschränkungen durch Kraft, eigene Bewegungsmuster und Hilfsmittel auszugleichen. Was über Jahrzehnte Selbstständigkeit ermöglicht hat, kann im Alter j häufig zu neuen Belastungen führen. Durch die dauerhafte Überbeanspruchung einzelner Körperbereiche können Schmerzen, Verschleißerscheinungen und Erschöpfung zunehmen, ebenso psychische Belastungen.
Fragen des Älterwerdens
Ging es in der Vergangenheit vor allem um Integration und Teilhabe, stehen heute für Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung Themen des Älterwerdens immer mehr im Fokus. „Egmond Circle“ bietet ein Forum für Fragen, die Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung und ihre Angehörigen heute beschäftigen: Welche medizinische Versorgung wird gebraucht? Welche Hilfsmittel erleichtern den Alltag? Wie lassen sich Assistenz, Mobilität, Wohnen und Pflege so organisieren, dass die Selbstbestimmung erhalten bleibt?
Internationale Dimension
Auch die internationale Dimension der Thalidomid-Historie ist Thema beim „Egmond Circle“. Die Lebenssituationen der Betroffenen unterscheiden sich bis heute stark – abhängig von Anerkennungsverfahren, Versorgungssystemen, medizinischer Infrastruktur, Hilfsmittelzugang und gesellschaftlicher Wahrnehmung. Der internationale Austausch ermöglicht es, Wissen zu teilen, Erfahrungen sichtbar zu machen und gemeinsame Anliegen zu formulieren.
Austausch und Begegnung
Darüber hinaus ist „Egmond Circle“ auch ein internationales Begegnungsfest zum Kennenlernen und Wiedersehen mit einem Rahmenprogramm aus Kunst und Kultur und gemeinsamen Freizeitangeboten. Neben Wissensvermittlung und Beratung geht es um Erinnerung und Anerkennung, um die Stärkung von Solidarität, um Ermutigung und nicht zuletzt um Lebensfreude.
Damit möglichst viele Menschen teilnehmen können, sind Barrierefreiheit und sprachliche Zugänglichkeit zentrale Voraussetzung für „Egmond Circle“.
Vorgesehen sind unter anderem:
- Kongresssprache ist Deutsch, Simultanübersetzung ins Englische und Portugiesische
- Schriftdolmetschung
- Gebärdendolmetschung
- Unterstützung bei besonderen Bedarfen rund um Unterkunft, Hilfsmittel und
- Pflege
- Informationen in mehreren Sprachen
- Informationen in Leichter Sprache
Auch bei Unterkunft, Anreise und Aufenthalt werden besondere Bedarfe berücksichtigt.
- Leben mit Contergan-/Thalidomidschädigung im Alter
- Gesundheit, Rehabilitation und Versorgung
- Assistenz, Hilfsmittel und selbstbestimmter Alltag
- Internationale Erfahrungen mit Anerkennung und Unterstützung
- Erinnerung an den Contergan-Skandal und seine Folgen
- Ziele und Bedeutung von „Egmond Circle“
- Persönliche Perspektiven von Teilnehmer*innen
Interviewanfragen richten Sie bitte an den Pressekontakt.
Contergan war ein Schlaf- und Beruhigungsmittel der Firma Grünenthal mit dem Wirkstoff Thalidomid. Es kam im Oktober 1957 in der Bundesrepublik Deutschland rezeptfrei auf den Markt und wurde als „Wunderpille“ unter anderem bei Schlafstörungen, Spannungszuständen und Schwangerschaftsübelkeit eingenommen. Die Werbung stellte das Medikament damals als besonders gut verträglich und ungefährlich dar.
Weltweiter Vertrieb von Thalidomid
Thalidomidhaltige Medikamente wurden international unter verschiedenen Handelsnamen vertrieben, unter anderem als „Softenon“, „Distaval“ und „Kevadon“. In den USA wurde Kevadon jedoch nicht regulär zugelassen. Darüber hinaus gab es in einigen Ländern thalidomidhaltige Präparate, die nicht über Grünenthal oder dessen Lizenz- und Vertriebspartner auf den Markt kamen. In Brasilien wurde Thalidomid später insbesondere zur Behandlung von Folgeerscheinungen der Lepra eingesetzt.
Folgen der Einnahme während der Schwangerschaft
Nahmen Frauen Thalidomid während der Schwangerschaft ein, konnte der Wirkstoff schwere Fehlbildungen beim ungeborenen Kind verursachen. Je nach Zeitpunkt der Einnahme in der Schwangerschaft waren vor allem Arme und Beine stark verkürzt. Auch Ohren, Augen, innere Organe und weitere Körperbereiche konnten geschädigt werden.
Am 27. November 1961 zog Grünenthal Contergan in Deutschland aus dem Handel zurück. Weltweit wird die Zahl der Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung auf etwa 10.000 geschätzt, in Deutschland auf rund 5.000. Mehr als 2.000 Betroffene leben heute in Deutschland.
Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft
Der Contergan-Skandal hatte weitreichende Folgen für das Arzneimittelrecht. Unter dem Eindruck der Katastrophe wurden die Anforderungen an Prüfung, Zulassung und Sicherheit von Medikamenten deutlich verschärft. Zugleich prägt der Skandal bis heute die Auseinandersetzung um Verantwortung, Entschädigung, Versorgung und Selbstbestimmung der Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung.
Historische Stationen von der Markteinführung bis zur heutigen Versorgungssituation
1954
Wilhelm Kunz und Heinrich Mückter entwickeln „Contergan“ als „K17“ in der Forschungsabteilung von Grünenthal in Stolberg. Im April 1954 erfolgt die Anmeldung von Thalidomid beim Deutschen Patentamt.
1956
Am 11. Juni stellt Grünenthal einen Antrag auf Marktzulassung beim NRW-Innenministerium, der einen Monat später genehmigt wird. Ab November wird das thalidomidhaltige Mittel Grippex im Raum Hamburg verkauft. Im Dezember wird das erste Kind mit Contergan-/Thalidomidschädigung geboren. Ein Mitarbeiter hatte ein Muster mit nach Hause genommen und es seiner Frau gegeben.
1957
Contergan mit dem Wirkstoff Thalidomid kommt in der Bundesrepublik Deutschland auf den Markt. Das Schlaf- und Beruhigungsmittel ist rezeptfrei erhältlich und wird auch Schwangeren gegen morgendliche Übelkeit empfohlen. In den folgenden Jahren wird Thalidomid in zahlreichen Ländern vertrieben, unter anderem in Großbritannien, Australien, Kanada, Japan, Österreich und der Schweiz.
1958
Zugelassen und vertrieben wird Thalidomid unter anderem in Großbritannien unter dem Namen „Distaval“ und in Österreich – dort rezeptpflichtig – unter dem Namen „Softenon“. Insgesamt werden in der Folgezeit in 48 Ländern thalidomidhaltige Medikamente vertrieben.
1959
Im Januar wird das erste durch Thalidomid geschädigte Kind in Großbritannien geboren. Ein Gynäkologe weist Grünenthal auf den Verdacht hin, dass die Missbildungen seines Sohnes mit Thalidomid zusammenhängen. Ab Oktober häufen sich Meldungen über aufgetretene Nervenschäden nach längerer Einnahme von Contergan/Thalidomid. Bis Ende November 1961 informieren etwa 1.500 Ärzt*innen und Apotheker*innen sowie mehr als 300 Verbraucher*innen Grünenthal über insgesamt mehr als 3.000 Fälle.
1960
Distillers, Grünenthals Lizenznehmer in Großbritannien, nimmt im August 1960 einen Hinweis auf Nervenschädigungen durch Thalidomid in die Gebrauchsanweisung von Distaval auf. Im Oktober weist die KBV die Arzneimittelkommission auf Nervenstörungen durch Thalidomid hin. Grünenthal ergänzt im November die Gebrauchsanweisung, versichert jedoch, die „Überempfindlichkeitserscheinungen“ seien reversibel. In den USA verweigert Frances Oldham Kelsey die Zulassung; die FDA fordert weitere Sicherheitsdaten.
1961
Die Warnungen vor Nervenschädigungen und möglichen Fehlbildungen nehmen zu. Thalidomid wird in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg unter Rezeptpflicht gestellt. Bayern, Berlin und Niedersachsen schaffen es jedoch bis zur Einstellung des Verkaufs nicht, Contergan unter Rezeptpflicht zu stellen. Am 27. November kündigt Grünenthal an, Contergan und weitere thalidomidhaltige Präparate aus dem Handel zu nehmen.
1962
Das Ausmaß der Katastrophe wird sichtbar: Weltweit werden rund 10.000 Kinder mit schweren Fehlbildungen geboren, in Deutschland sind etwa 5.000 betroffen. Viele Kinder sterben früh.
1964
Gründung der Lotterie „Aktion Sorgenkind“ (später „Aktion Mensch“). Die intensive Berichterstattung in den Medien enttabuisiert das Thema Behinderung und führt zu einer veränderten Sichtweise: Behinderung wird nicht mehr allein als persönliches Schicksal verstanden, sondern zunehmend als gesellschaftliche Aufgabe.
1968
Vor dem Landgericht Aachen beginnt der sogenannte Contergan-Prozess gegen Verantwortliche der Firma Grünenthal. Erste außergerichtliche Vergleiche und Entschädigungszahlungen für Betroffene im Ausland (z. B. in Großbritannien durch den Vertriebspartner Distillers) werden geschlossen.
1970
Grünenthal schließt einen Vergleich mit den Eltern betroffener Kinder und erklärt sich zur Zahlung von 100 Millionen Mark bereit. Das Strafverfahren wird ohne Urteil eingestellt.
1972
Die heutige Conterganstiftung wird unter dem Namen „Hilfswerk für behinderte Kinder“ gegründet.
1973
Der „Thalidomide Children’s Trust“ (vergleichbar mit der Conterganstiftung) wird in Großbritannien ins Leben gerufen.
1978
Unter dem Eindruck der Contergan-Katastrophe tritt ein neues Arzneimittelrecht in Kraft. Die Anforderungen an Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit von Medikamenten werden deutlich verschärft.
2005
Die Stiftung wird in „Conterganstiftung für behinderte Menschen“ umbenannt.
2010 bis 2012
Die sogenannte Heidelberger Studie untersucht Probleme, besondere Bedarfe und Versorgungsdefizite von in Deutschland lebenden Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung.
2013
Das Conterganstiftungsgesetz wird geändert. Die Renten werden deutlich erhöht, außerdem werden Regelungen zur Deckung besonderer Bedarfe eingeführt.
2014
Ein Gutachten aus Nordrhein-Westfalen zu Gesundheitsschäden, psychosozialen Beeinträchtigungen und Versorgungsbedarf gibt den Anstoß zur Einrichtung fachübergreifender medizinischer Kompetenzzentren.
2016
Das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht einen Forschungsbericht zur eigenen Rolle im Contergan-/Thalidomid-Skandal. Die damalige Gesundheitsministerin Barbara Steffens bittet die Betroffenen um Entschuldigung für das Versagen der Behörden.
2021
Zum 60. Jahrestag der Marktrücknahme rückt erneut die Versorgungssituation von Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung in den Fokus. Die Einrichtung fachübergreifender medizinischer Kompetenzzentren wird weiter vorangebracht.
2023
Die von der Conterganstiftung geförderte sogenannte Gefäßstudie – untersucht an den Unikliniken Köln und Ulm erstmals Gefäß- und Organverläufe bei Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung.
Heute
Die internationale Betroffenenversorgung bleibt lückenhaft; während in Deutschland die Conterganstiftung eingerichtet wurde, kämpfen viele Geschädigte in anderen Ländern bis heute um vergleichbare Entschädigungen. Thalidomid wird auch heute noch medizinisch eingesetzt, unter anderem zur Behandlung bestimmter Krebserkrankungen und in einigen Ländern auch bei Lepra. In Brasilien führen Lücken im Gesundheitssystem weiterhin zu Fehlbildungen bei Neugeborenen.
Der Interessenverband Contergangeschädigter NRW e.V. wurde 1967 von Eltern betroffener Kinder in Köln gegründet. Leitend war der Selbsthilfegedanke: die Überzeugung, Herausforderungen gemeinsam besser bewältigen zu können. Dem Gründungsvorstand gehörten Herbert Linn, zusammen mit Helene Brosius und Wilhelm Budde, Hans-Günter Münch und Helmut Rinner.
Heute stehen die Folgeschäden sowie die psychosozialen Belastungen der Betroffenen im Vordergrund. Von ca. 2400 Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung in Deutschland leben ca. 800 in NRW.
Hauptaufgaben des Verbands
- Wissensvermittlung: Der Interessenverband informiert Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung, ihre Angehörigen sowie Ärzt*innen und Therapeut*innen über medizinische, soziale und rechtliche Themen. Dazu sammelt er relevantes Wissen und gibt es verständlich und praxisnah weiter.
- Alltags- und Lebenshilfe: Der Verband unterstützt seine Mitglieder bei Fragen und Herausforderungen des täglichen Lebens – etwa beim barrierefreien Wohnen, bei der Organisation persönlicher Assistenz oder im Umgang mit gesundheitlichen Folgen der Contergan-/Thalidomidschädigung.
- Peer-to-Peer-Beratung: Eine besondere Bedeutung hat die Beratung von Betroffenen für Betroffene. Im direkten Austausch helfen erfahrene Mitglieder beispielsweise bei Renten- und Pflegefragen oder bei der Suche nach geeigneten Ärzt*innen und therapeutischen Angeboten.
- Gemeinschaft und Austausch: Gemeinsame Treffen, Ausflüge und Veranstaltungen schaffen Raum für Begegnung und persönlichen Austausch. So fördert der Verband den sozialen Kontakt und stärkt den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft.
Dem Verband gehören zehn Ortsverbände an. Er ist Mitglied im Bundesverband Contergangeschädigter e.V.
Vorstand
Udo Herterich (Vorsitzender, Ansprechpartner für politische Kontakte)
Telefon: 0152 – 34 34 25 04
E‑Mail: herterich@contergan-nrw.eu
Bianca Vogel (stellvertretende Vorsitzende, Ansprechpartnerin für Öffentlichkeitsarbeit)
Telefon: 02642 – 90 55 37
E‑Mail: vogel@contergan-nrw.eu
Bärbel Drohmann (Vorstand, Ansprechpartnerin für Öffentlichkeitsarbeit)
E‑Mail: drohmann@contergan-nrw.eu
Achim Rüsing (Vermögensverwalter, Ansprechpartner für Kontoführung und Kasse)
Telefon: 02327 – 78 87 60
E‑Mail: ruesing@contergan-nrw.eu
Bildmaterial
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Pressekontakt

Udo Herterich
Vorsitzender des Interessenverbands Contergangeschädigter e.V.
Telefon: 015234342504
E‑Mail: herterich@contergan-nrw.eu






