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2026-10-23T00:00:00+02:00
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Lesung mit Giselle Cole aus dem Buch von Rosa­leen (Rosie) Moriarty-Simmonds

Wie gestal­tet man ein selbst­be­stimm­tes Leben mit einer schwe­ren Conter­gan­schä­di­gung? Davon erzählt die Auto­bio­gra­fie „Four Fingers and Thir­teen Toes“ von Rosa­leen (Rosie) Moriarty-Simmonds OBE, aus der Giselle Cole beim „Egmond Circle“ liest.

Rosie Moriarty-Simmonds wurde 1960 in Groß­bri­tan­nien mit schwe­ren Fehl­bil­dun­gen an Armen und Beinen gebo­ren, nach­dem ihre Mutter während der Schwan­ger­schaft das Medi­ka­ment Thali­do­mid einge­nom­men hatte. Der unge­wöhn­li­che Buch­ti­tel – „Vier Finger und drei­zehn Zehen“ – verweist auf ihre körper­li­chen Voraussetzungen.

In ihrer 2007 veröf­fent­lich­ten Auto­bio­gra­fie berich­tet Rosie von ihrer Kind­heit, langen Kran­ken­haus­auf­ent­hal­ten und ihrem Weg in ein selbst­be­stimm­tes Leben. Sie erzählt von ihrer Ausbil­dung, ihrem Psycho­lo­gie­stu­dium, ihrer beruf­li­chen Lauf­bahn und ihrem Enga­ge­ment für die Rechte von Menschen mit Behin­de­rung. Auch ihre Fami­lie und ihre künst­le­ri­sche Arbeit als Mund­ma­le­rin spie­len eine wich­tige Rolle.

Das Buch verbin­det persön­li­che Erin­ne­run­gen mit der Geschichte des Thalidomid-Skandals und dem Kampf um Aner­ken­nung, Gleich­be­rech­ti­gung und Entschädigung.

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