Four Fingers and Thirteen Toes – Ein außergewöhnlicher Lebensweg (EN)
31.10., 10:30 bis 12:00
Lesung mit Giselle Cole aus dem Buch von Rosaleen (Rosie) Moriarty-Simmonds
Wie gestaltet man ein selbstbestimmtes Leben mit einer schweren Conterganschädigung? Davon erzählt die Autobiografie „Four Fingers and Thirteen Toes“ von Rosaleen (Rosie) Moriarty-Simmonds OBE, aus der Giselle Cole beim „Egmond Circle“ liest.
Rosie Moriarty-Simmonds wurde 1960 in Großbritannien mit schweren Fehlbildungen an Armen und Beinen geboren, nachdem ihre Mutter während der Schwangerschaft das Medikament Thalidomid eingenommen hatte. Der ungewöhnliche Buchtitel – „Vier Finger und dreizehn Zehen“ – verweist auf ihre körperlichen Voraussetzungen.
In ihrer 2007 veröffentlichten Autobiografie berichtet Rosie von ihrer Kindheit, langen Krankenhausaufenthalten und ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Sie erzählt von ihrer Ausbildung, ihrem Psychologiestudium, ihrer beruflichen Laufbahn und ihrem Engagement für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Auch ihre Familie und ihre künstlerische Arbeit als Mundmalerin spielen eine wichtige Rolle.
Das Buch verbindet persönliche Erinnerungen mit der Geschichte des Thalidomid-Skandals und dem Kampf um Anerkennung, Gleichberechtigung und Entschädigung.