Eva-Maria Beneke

Eva-Maria Beneke, Ober­stu­di­en­rä­tin i. E. für Erzie­hungs­wis­sen­schaft und Kunst, studierte an der Univer­si­tät Duisburg-Essen und legte das 1. und 2. Staats­examen für das Lehr­amt an Gymna­sien und Gesamt­schu­len in den Fächern Erzie­hungs­wis­sen­schaft und Kunst ab. Nach ersten Unter­richts­er­fah­run­gen am Land­schul­heim Schloss Hees­sen in Hamm wech­selte sie 2015 an das St.-Franziskus-Berufskolleg in Hamm. Dort unter­rich­tet sie unter ande­rem ange­hende Erzieher*innen. Künst­le­risch beschäf­tigt sie sich insbe­son­dere mit grafi­schem Gestal­ten und Male­rei. Ihr beson­de­res Anlie­gen ist es, Freude am krea­ti­ven Ausdruck zu vermit­teln und Menschen mit Beein­träch­ti­gun­gen über künst­le­ri­sche Prozesse mitein­an­der in Austausch zu bringen.

Vita

Zeit­raum Station
1980 Gebo­ren im Müns­ter­land, Nordrhein-Westfalen
2002–2012 Studium an der Univer­si­tät Duisburg-Essen; 1. und 2. Staats­examen für das Lehr­amt an Gymna­sien und Gesamt­schu­len in den Fächern Erzie­hungs­wis­sen­schaft und Kunst
2012–2015 Lehr­tä­tig­keit am Land­schul­heim Schloss Hees­sen in Hamm; Unter­richts­er­fah­run­gen in den Klas­sen 5 bis 13
seit 2015 Lehr­tä­tig­keit am St.-Franziskus-Berufskolleg in Hamm; Schwer­punkt unter ande­rem Ausbil­dung staat­lich geprüf­ter Erzieher*innen
forlau­fen Künst­le­ri­sche Arbeit in den Berei­chen grafi­sches Gestal­ten und Malerei

Klaus (Werner) Becker

Klaus (Werner) Becker, gebo­ren 1961 in Karls­ruhe, ist Mitgrün­der der UNITH-Bewegung. Nach dem Abitur und einem Volon­ta­riat bei einer Tages­zei­tung studierte er Poli­tik und Geschichte, unter ande­rem in Frei­burg, Berlin, den USA und Hamburg. Anschlie­ßend war er im öffent­li­chen Dienst tätig, zuletzt als Büro­lei­ter der Landes­be­hin­der­ten­be­auf­trag­ten in Hamburg. Seit seinem Eintritt in den Ruhe­stand lebt er in Frei­burg. Er ist verhei­ra­tet, hat eine Toch­ter und ein Enkelkind.

Helga Bergers

Helga Bergers ist seit dem Jahr 2010 frei­be­ruf­li­che Redak­teu­rin und Lekto­rin. Sie betreut Kunden vorwie­gend aus Kultur, Bildung, Sozia­les und Wissen­schaft. Bergers konzi­piert Maga­zine und Broschü­ren, schreibt Texte für Flyer, Jahres­be­richte, Maga­zine und Websites. Darüber hinaus über­nimmt sie sämt­li­che Aufga­ben der Verlags­her­stel­lung. Seit 2013 ist sie außer­dem feste Freie Mitar­bei­te­rin beim West­deut­schen Rundfunk.

Dr. med. Rudolf Beyer

Dr. med. Rudolf Beyer ist Fach­arzt für Anäs­the­sio­lo­gie mit den Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen Rettungs­me­di­zin und Spezi­elle Schmerz­the­ra­pie sowie Arzt für Tauch- und Über­druck­me­di­zin. Seit 2007 ist er in der Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin der Schön Klinik Hamburg tätig; seit 2014 leitet er dort die inter­dis­zi­pli­näre Conter­gan­sprech­stunde. Er verfügt über eine Weiter­bil­dungs­be­fug­nis für Spezi­elle Schmerz­the­ra­pie und ist gutach­ter­lich tätig. In seiner wissen­schaft­li­chen Arbeit beschäf­tigt er sich insbe­son­dere mit den gesund­heit­li­chen Folgen der Thalidomid-Embryopathie. Zu seinen Forschungs­the­men gehö­ren Gefäß­fehl­bil­dun­gen, das Sturz- und Frak­tur­ri­siko sowie der Aufbau eines Patientenregisters.

Vita

Zeit­raum Station
1965 Gebo­ren in Hamburg
1989–1997 Studium der Medi­zin an der Univer­si­tät Hamburg
2004 Promo­tion: „Prak­ti­ka­bi­li­tät und Effi­zi­enz neuer Präoxygenierungssysteme“
  • Fach­arzt für Anästhesiologie
  • Rettungs­me­di­zin
  • Spezi­elle Schmerz­the­ra­pie einschließ­lich Weiterbildungsbefugnis
  • Tauch- und Überdruckmedizin
  • Leitung der inter­dis­zi­pli­nä­ren Conter­gan­sprech­stunde mit KV-Ermächtigung
  • Gutach­ter­tä­tig­keit
Jahr Quali­fi­ka­tion
2024 Quali­fi­ka­ti­ons­nach­weis „Medi­zi­ni­sche Begutachtung“
2017 Grund­la­gen­kurs für Prüfer bei klini­schen Prüfun­gen nach AMG
2012 Psycho­so­ma­ti­sche Grundversorgung
2011 Zusatz­be­zeich­nung Spezi­elle Schmerztherapie
2006 Aner­ken­nung als Fach­arzt für Anästhesiologie
1999 Bereichs­be­zeich­nung Rettungsmedizin
Zeit­raum Tätig­keit
seit 2014 Leitung der Conter­gan­sprech­stunde, Schön Klinik Hamburg
seit 2007 Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin, Schön Klinik Hamburg
2007 Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin, Askle­pios Klinik Wands­bek, Hamburg
2001–2006 Anäs­the­sie, Inten­siv­me­di­zin und Rettungs­dienst, Regio Klini­kum Elmshorn
2000 Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin, Heide­kreis­kli­ni­kum Walsrode
2000 Depart­ment of Anaes­the­sio­logy (SHO), Royal Berkshire Hospi­tal, Reading, Verei­nig­tes Königreich
1997–1999 Anäs­the­sie, Klinik Dr. Guth, Hamburg
Zeit­raum Tätig­keit
seit 2018 Gutach­ten für das Landes­so­zi­al­ge­richt Hamburg, das Verwal­tungs­ge­richt Köln und das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Münster
2016–2019 Prüfer für die Ärzte­kam­mer Hamburg
2004 Tauch­arzt, Kandolhu Island, Malediven
2002 Schiffs­arzt, Ocean Wide Expe­di­ti­ons, Spitzbergen
2000 Schiffs­arzt, Ocean Wide Expe­di­ti­ons, Antark­ti­sche Halbinsel
1996–1999 Tauch­arzt, Druck­kam­mer Zentrum Hamburg
1994 Wissen­schaft­li­cher Volon­tär, Insti­tut für Seefi­sche­rei, Grönlandsee
Jahr Projekt
2024 Pati­en­ten­re­gis­ter für Thalidomid-Embryopathie
2020 Sturz- und Frak­tur­ri­siko bei Thalidomid-Embryopathie
2016 Gefäß­fehl­bil­dun­gen bei Thalidomid-Embryopathie
Jahr Veröf­fent­li­chung
2025 Beyer, Höller, Schön: „Sturz- und Frak­tur­ri­siko von Menschen mit Thalidomid-Embryopathie“
2022 Beyer, Peters, Schulte-Hillen, Stück, Niecke: „Natio­na­les Kompe­tenz­netz­werk Conter­gan – Sicher­stel­lung der medi­zi­ni­schen Versor­gung von Menschen mit Thalidomid-Embryopathie“
2019 Reimann, Beyer, Mumm, Scheff­ler: „Refe­rence tables with centi­les of limb to body height ratios of healthy human adults for asses­sing poten­tial thali­do­mide embryopathy“
2018 Wein­rich, Beyer et al.: „Assess­ment of Conge­ni­tal Vascu­lar and Organ Anoma­lies in Subjects With Thali­do­mide Embryo­pa­thy Using Non-Contrast Magne­tic Reso­nance Angiography“
2000 Fülle­krug, Beyer, Reiss­mann: „Prak­ti­ka­bi­li­tät, Pati­en­ten­kom­fort und Effi­zi­enz des Präoxy­ge­nie­rungs­sys­tems NasOral®“
Jahr Buch­bei­trag
2025 Ding-Greiner (Hg.), Beyer et al.: „Basis­wis­sen Conter­gan. Wie eine ganz­heit­li­che medi­zi­ni­sche Versor­gung contergan­geschädigter Menschen gelingt“
2022 Ding-Greiner, Chris­tina (Hg.), Beyer et al.: „Leben mit Conter­gan. Geschä­digte, Ange­hö­rige und Freunde berich­ten über die Auswir­kun­gen des Arzneimittels“
Jahr Vortrag und Veranstaltung
2019 „Welche medi­zi­ni­sche Betreu­ung benö­ti­gen Contergan­geschädigte heute?“ – Ärzte­kam­mer Hamburg
2019 „Post Thali­do­mide Syndrome – Long term conse­quen­ces“ – 14th IFSSH & 11th IFSHT Trien­nial Congress, Berlin
2019 „Psyche und Schmerz“ – Fulda
2019 „Pain and Mobi­lity in People with Thali­do­mide Embryo­pa­thy“ – 3rd Acade­mic Meeting on Thali­do­mide Embryo­pa­thy, Tokio
2017 „Medi­zi­ni­sche Versor­gung von Menschen mit Conter­gan­schä­den“ – Fach­ta­gung Barrie­re­frei­heit im Gesund­heits­we­sen, BGV Hamburg
2016 „Blut­druck­mes­sung bei Menschen mit Thalidomid-Embryopathie und Defekt der oberen Extre­mi­tä­ten“ – 40. Wissen­schaft­li­cher Kongress der Deut­schen Hoch­druck­liga, Berlin
2016 „Pain and Nerve Compres­sion in Thali­do­mide Embryo­pa­thy“ – NAC Annual Confe­rence, Thali­do­mide Trust, London
2015 „Pain Manage­ment in Pati­ents with Thali­do­mide Embryo­pa­thy“ – 1st Inter­na­tio­nal Sympo­sium on Thali­do­mide, Tokio
2015 „Realiza­tion of an Inter­di­sci­pli­nary Medi­cal Centre for People with Thalidomide-Damage in Hamburg“ – Dysme­lia Expert Forum, Stockholm
Jahr Veran­stal­tung
2019 Fünf Jahre Contergansprechstunde
2018 Semi­nar „Hände und Füße“ – Vorträge und Work­shops für Betroffene
2017 Mobi­li­täts­er­halt bei Menschen mit Conterganschäden
2016 Blut­hoch­druck und Folge­er­kran­kun­gen bei Thalidomid-Embryopathie

Deutsch und Englisch

Heinz-Günter Dickel

Heinz-Günter Dickel, Diplom-Verwaltungswirt (FH), war zunächst Soldat auf Zeit bei der Bundes­wehr und wech­selte anschlie­ßend in die Bundes­ver­wal­tung. Nach seinem Studium an der Fach­hoch­schule des Bundes für Öffent­li­che Verwal­tung war er ab 1991 beim Bundes­amt für den Zivil­dienst tätig, später beim Bundes­amt für Fami­lie und zivil­ge­sell­schaft­li­che Aufga­ben (BAFzA). Dort über­nahm er verschie­dene Führungs­po­si­tio­nen und leitete ab 2014 die Abtei­lung für natio­nale und supra­na­tio­nale Förder­pro­gramme des Bundes­mi­nis­te­ri­ums für Fami­lie, Senio­ren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Seit Mai 2021 ist er ehren­amt­li­ches Vorstands­mit­glied der Conterganstiftung.

Vita

Zeit­raum Station
11.06.1955 Gebo­ren in Bad Berle­burg, Land­kreis Siegen-Wittgenstein, NRW
1955–1973 Aufge­wach­sen in Bad Berleburg-Berghausen
1973–1988 Soldat auf Zeit bei der Bundes­wehr; Ausbil­dung zum Büro­kauf­mann und Erwerb der Fachhochschulreife
1988–1991 Vorbe­rei­tungs­dienst zur Über­nahme in das Beam­ten­ver­hält­nis des geho­be­nen Diens­tes beim Bundes­ver­wal­tungs­amt (BVA) und Studium an der Fach­hoch­schule des Bundes für Öffent­li­che Verwal­tung (FH-Bund), heute Hoch­schule des Bundes für Öffent­li­che Verwal­tung (HS-Bund); Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt (FH)
1991–2009 Beam­ter des geho­be­nen Diens­tes im Bundes­amt für den Zivil­dienst (BAZ) in Köln; Aufbau­stu­dium für den Aufstieg in den höhe­ren Dienst an der Bundes­aka­de­mie für Öffent­li­che Verwal­tung (BAKÖV)
Ende 2009 Erfolg­rei­che Abschluss­prü­fung beim Bundes­per­so­nal­aus­schuss in Berlin und Über­nahme in den höhe­ren Dienst des Bundes
ab 2011 Tätig­keit im Bundes­amt für Fami­lie und zivil­ge­sell­schaft­li­che Aufga­ben (BAFzA), dem frühe­ren Bundes­amt für den Zivildienst
ab 2014 Abtei­lungs­lei­ter der Abtei­lung 4 für die Umset­zung natio­na­ler und supra­na­tio­na­ler Förder­pro­gramme des BMFSFJ
April 2021 Eintritt in den Ruhestand
seit Mai 2021 Ehren­amt­li­ches Vorstands­mit­glied der Conter­g­an­stif­tung; Beru­fung in den Bundesvorstand

Dr. med. Christina Ding-Greiner

Dr. med. Chris­tina Ding-Greiner studierte Medi­zin in Heidel­berg und Wien und promo­vierte am Insti­tut für Patho­lo­gie der Univer­si­tät Heidel­berg. Nach ärzt­li­chen Tätig­kei­ten in der Inne­ren Medi­zin und Ortho­pä­die absol­vierte sie zusätz­lich ein Studium der Geron­to­lo­gie an der Univer­si­tät Heidel­berg. Von 2001 bis 2023 war sie wissen­schaft­li­che Mitar­bei­te­rin am dorti­gen Insti­tut für Geron­to­lo­gie. In Forschung, Lehre und Fort­bil­dung beschäf­tigt sie sich insbe­son­dere mit Alterns­pro­zes­sen, Pflege, Behin­de­rung und gesund­heit­li­cher Präven­tion. Einen beson­de­ren Schwer­punkt bilden seit vielen Jahren die gesund­heit­li­chen Auswir­kun­gen und Lang­zeit­fol­gen von Conter­gan. Sie betreute fünf Projekte zu diesem Thema und ist als Autorin, Bera­te­rin und Refe­ren­tin tätig.

Vita

Zeit­raum Station
1944 Gebo­ren in Barce­lona, Spanien
1963–1969 Studium der Medi­zin in Heidel­berg und Wien; Staats­examen und Approbation
anschlie­ßend Promo­tion am Insti­tut für Patho­lo­gie der Univer­si­tät Heidelberg
anschlie­ßend Assis­tenz­ärz­tin in der Inne­ren Medi­zin an den Univer­si­tä­ten Heidel­berg und Gießen sowie an der Ortho­pä­di­schen Klinik der Univer­si­tät Heidel­berg, Abtei­lung für Querschnittgelähmte
anschlie­ßend Drei­jäh­ri­ger Aufent­halt in San Fran­cisco, Kalifornien
bis 2001 Studium der Geron­to­lo­gie am Insti­tut für Geron­to­lo­gie der Univer­si­tät Heidel­berg; Abschluss als Diplom-Gerontologi
2001–2023 Wissen­schaft­li­che Mitar­bei­te­rin am Insti­tut für Geron­to­lo­gie der Univer­si­tät Heidelberg
2001–2021 Betreu­ung von Forschungs­pro­jek­ten unter ande­rem zu Schlag­an­fall, Altern bei Menschen mit geis­ti­ger Behin­de­rung und psychi­scher Erkran­kung, Pfle­ge­kon­zep­ten und Ausbil­dung in der Alten- und Einglie­de­rungs­hilfe, gesund­heit­li­cher Präven­tion bei älte­ren Frauen und älte­ren Arbeit­neh­mern sowie von fünf Projek­ten zu Conter­gan; außer­dem Bera­tung und Vorträge
seit 2003 Fort­bil­dungs­tä­tig­keit zu physio­lo­gi­schen Alterns­pro­zes­sen, Krank­heit im Alter sowie Altern bei geis­ti­ger Behin­de­rung und psychi­scher Erkrankung
seit WS 2004/05 Lehr­auf­träge im Lehr­amts­stu­di­en­gang Pflegewissenschaft/Gerontologische Pflege (Anatomie/Physiologie, Geria­trie, Ernäh­rung und Arznei­mit­tel­kunde) sowie im Aufbau­stu­di­en­gang Gerontologie
seit 2021 Buch­pro­jekte, Publi­ka­tio­nen und Beratung
  • 2010: Betreu­ung und Pflege geis­tig behin­der­ter und psychisch kran­ker Menschen im Alter (Hrsg. mit Andreas Kruse; über­ar­bei­tete Neuauf­lage 2021)
  • 2022: Leben mit Conter­gan. Geschä­digte, Ange­hö­rige und Freunde berich­ten über die Auswir­kun­gen des Arzneimittels
  • 2026: Basis­wis­sen Conter­gan. Wie eine ganz­heit­li­che medi­zi­ni­sche Versor­gung contergan­geschädigter Menschen gelingt

Bärbel Drohmann

Bärbel Droh­mann wurde in Biele­feld gebo­ren, studierte in Müns­ter und arbei­tete anschlie­ßend 30 Jahre lang als Lehre­rin an einem Gymna­sium. Neben dem Sport beglei­tet sie die Freude am Malen seit ihrer Kind­heit. In ihrem heuti­gen Heimat­ort Werne orga­ni­sierte sie mehr­fach Malwo­chen­en­den für Menschen mit Conter­gan­schä­di­gung. Auch beim „Egmond Circle“ möchte sie gemein­sam mit einer Kunst­päd­ago­gin und Künst­le­rin einen krea­ti­ven Ausgleich zu den Vorträ­gen und theo­re­ti­schen Themen ermög­li­chen. Darüber hinaus beschäf­tigt sich Bärbel Droh­mann inten­siv mit Tod und Trauer und beglei­tet Kinder im Kinder- und Jugend­hos­piz­ver­ein Lünen. In Egmond gestal­tet sie den Raum der Stille, der an die verstor­be­nen Menschen aus der Gemein­schaft erinnert.

Andrea Engel

Andrea Engel ist Mitar­bei­te­rin des Inter­es­sen­ver­bands Contergan­geschädigter NRW e.V. und Ansprech­part­ne­rin im Kongress­büro des Egmond Circle. Seit 2017 arbei­tet sie als Koor­di­na­to­rin des Ambu­lan­ten Zentrums für Contergan­geschädigte an der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik in Nümbrecht.

Dort beglei­tet sie die Patient*innen von der ersten Kontakt­auf­nahme über die Planung und Durch­füh­rung ihrer Besu­che bis zur Nach­be­treu­ung. Sie führt Erst­ge­sprä­che, koor­di­niert Termine und Abläufe und ist während des Aufent­halts persön­li­che Ansprech­part­ne­rin. Beson­ders wich­tig sind ihr eine zuver­läs­sige Orga­ni­sa­tion, das aufmerk­same Wahr­neh­men indi­vi­du­el­ler Bedürf­nisse und Anlie­gen sowie eine persön­li­che und wert­schät­zende Betreuung.

Lucia Feijen

Lucia Feijen ist Mitbe­grün­de­rin und Präsi­den­tin der nieder­län­di­schen Thalidomid-Vereinigung NESOS. Sie setzt sich für die Inter­es­sen der Menschen mit Thalidomid­schädigung in den Nieder­lan­den ein und fördert ihre Vernet­zung. Gemein­sam mit Marjo­lein van Riel eröff­net sie den „Egmond Circle“ und heißt die inter­na­tio­na­len Teilnehmer*innen in den Nieder­lan­den willkommen.

Dr. Stephan Frings

Dr. Stephan Frings, Jahr­gang 1978, leitet seit Mai 2026 das opera­tive Team der Grünenthal-Stiftung zur Unter­stüt­zung von Thali­do­mid­be­trof­fe­nen. Seit vielen Jahren setzt er sich mit Fragen der Hospiz- und Pallia­tiv­ver­sor­gung ausein­an­der. Dabei haben ihn sowohl beruf­li­che Begeg­nun­gen als auch persön­li­che Erfah­run­gen geprägt. Auf diesem Weg hat er viel­fäl­tige Einbli­cke in die Themen Lebens­qua­li­tät, Selbst­be­stim­mung und Beglei­tung am Lebens­ende gewonnen.

Geraldine Freeman

Geral­dine Free­man ist Vorstands­mit­glied der briti­schen Thali­do­mide Society und leitet das Projekt „Perso­nal Support – Main­tai­ning Our Dignity and Inde­pen­dence“ (Persön­li­che Assis­tenz – Würde und Selbst­stän­dig­keit bewah­ren). Das Projekt beschäf­tigt sich mit dem sich verän­dern­den Unter­stüt­zungs­be­darf von Menschen mit Thalidomid­schädigung im Alter. Im Mittel­punkt stehen Fragen zur persön­li­chen Assis­tenz, zu Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten und zur selbst­be­stimm­ten Gestal­tung des Alltags.

Georg Gerber

Georg Gerber ist freier Foto­graf mit den Schwer­punk­ten Gesellschafts- und Event­fo­to­gra­fie. Sein foto­gra­fi­scher Werde­gang begann 1990 mit dem Studium an der Folk­wang­schule Essen, wo er sich auf Foto­jour­na­lis­mus spezia­li­sierte. Beim „Egmond Circle“ doku­men­tiert er gemein­sam mit seinen Kolleg*innen das Gesche­hen fotografisch.

2021 foto­gra­fierte er erst­mals für die Conter­gan­ge­schä­dig­ten beim „Lebens­fest“ des Inter­es­sen­ver­bands Contergan­geschädigter. 2023 doku­men­tierte er auch das Jahres­tref­fen der Conter­gan­ge­schä­dig­ten foto­gra­fisch; zudem foto­gra­fiert er regel­mä­ßig ihre Weihnachtsfeiern.

Priv.-Doz. Dr. med. Carsten Gietzen

Priv.-Doz. Dr. med. Cars­ten Giet­zen ist Fach­arzt für Radio­lo­gie und seit Juli 2026 Ober­arzt am Insti­tut für Diagnos­ti­sche und Inter­ven­tio­nelle Radio­lo­gie des Univer­si­täts­kli­ni­kums Köln, wo er die Herz-CT leitet.

Nach seinem Medi­zin­stu­dium an der Julius-Maximilians-Universität Würz­burg absol­vierte er seine radio­lo­gi­sche Weiter­bil­dung an den Univer­si­täts­kli­ni­ken Würz­burg und Köln. Zu seinen klini­schen Schwer­punk­ten gehö­ren die Herz-MRT und Herz-CT, die Aorten- und Gefäß­bild­ge­bung sowie die Notfall­bild­ge­bung. Wissen­schaft­lich beschäf­tigt er sich insbe­son­dere mit der kardio­vas­ku­lä­ren MRT, der kontrast­mit­tel­freien MR-Angiographie und dem Einsatz künst­li­cher Intel­li­genz in der radio­lo­gi­schen Diagnostik.

Seit Januar 2024 ist er ärzt­li­cher Studi­en­lei­ter der Herz- und Gefäß­stu­die der Deut­schen Conterganstiftung.

Vita

Zeit­raum Station
20. Novem­ber 1990 Gebo­ren in Bielefeld
10/2010–06/2017 Studium der Human­me­di­zin an der Julius-Maximilians-Universität Würz­burg; Staats­examen 2017, Gesamt­note 2,8
05/2016–08/2016 Prak­ti­sches Jahr am Insti­tut für Diagnos­ti­sche und Inter­ven­tio­nelle Radio­lo­gie, Univer­si­täts­kli­ni­kum Würzburg
09/2016–12/2016 Prak­ti­sches Jahr in Allge­mei­ner Inne­rer Medi­zin, Hausarzt- und Notfall­me­di­zin, Kantons­spi­tal St. Gallen, Lehr­kran­ken­haus der Univer­si­tät Zürich
01/2017–04/2017 Prak­ti­sches Jahr an der Klinik und Poli­kli­nik für Allgemein‑, Viszeral‑, Transplantations‑, Gefäß- und Kinder­chir­ur­gie, Univer­si­täts­kli­ni­kum Würzburg
09/2017–08/2021 Fach­arzt­wei­ter­bil­dung Radio­lo­gie, Univer­si­täts­kli­ni­kum Würzburg
09/2021–11/2023 Fach­arzt­wei­ter­bil­dung Radio­lo­gie, Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln
11/2023 Aner­ken­nung als Fach­arzt für Radio­lo­gie, Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln
04/2024–06/2026 Funk­ti­ons­ober­arzt der Radio­lo­gie für kardio­vas­ku­läre Bild­ge­bung, Insti­tut für Diagnos­ti­sche und Inter­ven­tio­nelle Radio­lo­gie, Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln
seit 07/2026 Ober­arzt der Radio­lo­gie und Leitung Herz-CT, Insti­tut für Diagnos­ti­sche und Inter­ven­tio­nelle Radio­lo­gie, Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln
Datum Quali­fi­ka­tion
08/2026 DeGIR Stufe 1 für inter­ven­tio­nelle Radiologie
11/2025 Q3-Zusatzqualifikation Herz-MRT der Deut­schen Röntgengesellschaft
11/2025 Q3-Zusatzqualifikation Herz-CT der Deut­schen Röntgengesellschaft
10/2025 Q2-Zusatzqualifikation Prostata-MRT der Deut­schen Röntgengesellschaft
03/2025 Q1-Zusatzqualifikation Künst­li­che Intel­li­genz der Deut­schen Röntgengesellschaft
12/2024 Zerti­fi­kat Medi­zi­ni­sche Führungs­kraft der ZKS Univer­si­tät Köln
10/2024 Q2-Zusatzqualifikation Lungenkrebs-Früherkennung der Deut­schen Röntgengesellschaft
08/2024 GCP-Kurs Prüf­arzt für klini­sche Studien, Grundlagen- und Aufbaukurs
05/2024 Zerti­fi­kat Medi­zin­di­dak­tik Stufe I (LAMA)
05/2024 Q1-Zusatzqualifikation Musku­los­ke­lettale Radio­lo­gie der Deut­schen Röntgengesellschaft
  • Herz-MRT und Herz-CT
  • Aorten- und Gefäßbildgebung
  • Notfall­bild­ge­bung
Zeit­raum Aufgabe
seit 01/2024 Ärzt­li­che Studi­en­lei­tung der Herz- und Gefäß­stu­die der Deut­schen Conterganstiftung
11/2023–04/2024 Ärzt­li­che Bereichs­lei­tung Röntgen
Datum Abschluss oder Förderung
07/2026 Habi­li­ta­tion an der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät der Univer­si­tät zu Köln: „Die Evalua­tion eines neuar­ti­gen Verfah­rens (REACT) der Magnet­re­so­nanz­an­gio­gra­phie zur kontrast­mit­tel­freien Darstel­lung zervi­ka­ler, thora­ka­ler und abdo­mi­nel­ler Gefäße“
03/2021 Promo­tion, cum laude, an der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät der Julius-Maximilians-Universität Würz­burg: „Die zentrale und die peri­phere veno-arterielle extra­kor­po­rale Membran­oxy­ge­nie­rung bei Pati­en­ten im kardio­ge­nen Schock“
05/2017 Stipen­dium „Die hells­ten Köpfe für die Radio­lo­gie“ beim 98. Deut­schen Röntgenkongress
Zeit­raum Projekt und Förderung
02/2024–01/2025 Gerok-Rotationsstelle als perso­nen­be­zo­gene Förde­rung der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät der Univer­si­tät zu Köln; Thema: „Klini­scher Einsatz einer inno­va­ti­ven Sequenz­tech­nik zur kontrast­mit­tel­freien thora­ko­ab­do­mi­nel­len Gefäß­dar­stel­lung in der MRT“; Förder­vo­lu­men: 102.300 Euro
seit 02/2025 Mento­ring des Folge­an­trags einer Gerok-Rotationsstelle; Thema: „Anwen­dung von Künst­li­cher Intel­li­genz zur Beschleu­ni­gung der kontrast­mit­tel­freien Magnet­re­so­nanz­an­gio­gra­phie“; Antrag­stel­ler: Dr. Jan-Paul Jans­sen; Förder­vo­lu­men: 111.500 Euro
seit 01/2024 Leiten­der Studi­en­arzt der Contergan-Gefäßstudie „Prospek­tive multi­zen­tri­sche Studie zur Erfas­sung von Gefäß­fehl­bil­dun­gen bei Contergan-Geschädigten der Deut­schen Conter­g­an­stif­tung“; Förder­zeit­raum: 36 Monate; Förder­vo­lu­men: 2,8 Millio­nen Euro
Seit Funk­tion
09/2021 Senior Advi­sor der AG Cardio­vas­cu­lar Imaging, Insti­tut für Diagnos­ti­sche und Inter­ven­tio­nelle Radio­lo­gie, Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln
09/2021 Mitglied der AG Arti­fi­cial Intel­li­gence in Neuro­ra­dio­logy, Insti­tut für Diagnos­ti­sche und Inter­ven­tio­nelle Radio­lo­gie, Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln
  • Deut­sche Rönt­gen­ge­sell­schaft (DRG), seit 09/2017
  • AG Herz- und Gefäß­dia­gnos­tik der DRG
  • AG Thorax der DRG
  • AG Bild­ge­bende Verfah­ren des Bewe­gungs­ap­pa­ra­tes der DRG
  • AG Urora­dio­lo­gie der DRG
  • Forum Junge Radio­lo­gen der DRG
  • Deut­sche Gesell­schaft für Musku­los­ke­lettale Radio­lo­gie (DGMSR)
  • Euro­pean Society of Radio­logy (ESR), seit 09/2021
  • Radio­lo­gi­cal Society of North America (RSNA)
  • Society for Cardio­vas­cu­lar Magne­tic Reso­nance (SCMR), seit 02/2025
  • Deut­sche Gesell­schaft für Inter­ven­tio­nelle Radio­lo­gie (DeGIR), seit 08/2026
Stand 14. Septem­ber 2025: 36 Origi­nal­ar­bei­ten mit kumu­la­tiv 147,6 Impact­punk­ten, darun­ter 13 Erst- oder Letz­t­au­toren­schaf­ten mit kumu­la­tiv 40,1 Impact­punk­ten; vier Review- oder Fort­bil­dungs­ar­ti­kel; drei Case Reports bezie­hungs­weise Case Series; 537 Zitie­run­gen; H‑Index 13. Zudem hielt Cars­ten Giet­zen 36 Vorträge als Erst­au­tor auf natio­na­len und inter­na­tio­na­len medi­zi­ni­schen Konferenzen.
  • Kardio­vas­ku­läre MRT, insbe­son­dere native MR-Angiographie, beschleu­nigte MRT-Sequenzen sowie prä- und post­ope­ra­tive Aortenbildgebung
  • Detek­tion ange­bo­re­ner und erwor­be­ner Herz- und Gefäßerkrankungen
  • Anwen­dung von Large Language Models und künst­li­cher Intel­li­genz in der Radio­lo­gie zur Verbes­se­rung der radio­lo­gi­schen Diagnostik
Jahr Fach­zeit­schrift
2024 Euro­pean Radio­logy Experimental
2024 Quan­ti­ta­tive Imaging in Medi­cine and Surgery
2025 Jour­nal of Cardio­vas­cu­lar Magne­tic Resonance
2025 Cardio­vas­cu­lar Diagno­sis and Therapy
2025 BMC Medi­cal Imaging
2025 Euro­pean Jour­nal of Radiology
Zeit­raum Lehr­ver­an­stal­tung
seit 06/2024 Dozent im Wahl­block „Kardio­tho­ra­kale Bild­ge­bung – ein Hybrid­kurs mit Inter­ven­ti­ons­mög­lich­keit“ an der Univer­si­tät zu Köln; Thema: „Aortale Bild­ge­bung: Wann, wie und warum?“
seit 08/2025 Kardiale MRT LIVE: studen­ti­sche Beglei­tung von Herz-MRT-Untersuchungen in der klini­schen Routine an der Univer­si­tät zu Köln
05/2024 Didak­tik­kurse Exzel­lente Lehre; voll­stän­di­ger Erwerb des LAMA-Zertifikats, Stufe I
seit 09/2017 Studen­ten­kurse Ultra­schall des Abdo­mens, Thorax-CT-Bildgebung und PJ-Seminare an der Univer­si­tät Würzburg
seit WS 2021/22 QB 11: Bild­ge­bende Verfah­ren, Strah­len­be­hand­lung und Strah­len­schutz – Abdo­men sowie gynä­ko­lo­gi­sche Bild­ge­bung an der Univer­si­tät zu Köln

Dieter Hackler

Dieter Hack­ler, Minis­te­ri­al­di­rek­tor a. D., studierte Evan­ge­li­sche Theo­lo­gie und Rechts­wis­sen­schaf­ten an der Univer­si­tät Bonn. Nach Tätig­kei­ten als Vikar, Pfar­rer und Vorsit­zen­der des Evan­ge­li­schen Gemein­de­ver­ban­des Bonn wech­selte er in das Bundes­mi­nis­te­rium für Fami­lie, Senio­ren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), wo er unter ande­rem Bundes­be­auf­trag­ter für den Zivil­dienst und später Minis­te­ri­al­di­rek­tor war. Von 2006 bis 2014 war er als zustän­di­ger Abtei­lungs­lei­ter für das Conter­g­an­stif­tungs­ge­setz verant­wort­lich. In dieser Funk­tion beglei­tete er die Neuauf­stel­lung und Neuaus­rich­tung der Conter­g­an­stif­tung sowie gesetz­li­che Verbes­se­run­gen der Leis­tun­gen für Menschen mit Conter­gan­schä­di­gung. Zudem war er am Einwer­ben zusätz­li­cher Mittel der Firma Grünen­thal und an der Vergabe der „Heidel­ber­ger Studie“ betei­ligt. Von 2007 bis 2014 war er Vorsit­zen­der des Stif­tungs­ra­tes der Conter­g­an­stif­tung. Seit 2019 ist er Vorstands­vor­sit­zen­der der Conterganstiftung.

Vita

Zeit­raum Station
1953 Gebo­ren in Altenkirchen
1973 Abitur am Colle­gium Jose­phinum in Bonn
bis 1978 Studium der Evan­ge­li­schen Theo­lo­gie und Rechts­wis­sen­schaf­ten an der Univer­si­tät Bonn
bis 1980 Vikar in Köln-Marienburg
bis 1981 Pfar­rer z. A. in Bergisch Gladbach
bis 1991 Pfar­rer der Evan­ge­li­schen Kreuz­kir­chen­ge­meinde Bonn
bis 1991 Vorsit­zen­der des Evan­ge­li­schen Gemein­de­ver­ban­des Bonn
bis 2006 Bundes­be­auf­trag­ter für den Zivil­dienst im BMFSFJ
2006–2014 Zustän­di­ger Abtei­lungs­lei­ter für das Conter­g­an­stif­tungs­ge­setz im BMFSFJ; Verant­wor­tung für die Neuauf­stel­lung und Neuaus­rich­tung der Conter­g­an­stif­tung, gesetz­li­che Leis­tungs­ver­bes­se­run­gen, das Einwer­ben zusätz­li­cher Mittel der Firma Grünen­thal und die Vergabe der „Heidel­ber­ger Studie“
2007–2014 Vorsit­zen­der des Stif­tungs­ra­tes der Conterganstiftung
bis 2014 Minis­te­ri­al­di­rek­tor im BMFSFJ
seit 2019 Vorstands­vor­sit­zen­der der Conterganstiftung
Zeit­raum Funk­tion
2005–2007 Mitglied der Grund­satz­pro­gramm­kom­mis­sion der CDU Deutschlands
bis 2018 Kura­to­ri­ums­mit­glied der Grünenthalstiftung
bis 2019 Vorstand der eKH Deutschland
bis 2023 Stell­ver­tre­ten­der Bundes­vor­sit­zen­der des Evan­ge­li­schen Arbeits­krei­ses der CDU/CSU
2022–2024 Mitglied der Fach­kom­mis­sion „Zusam­men­halt“ im Grund­satz­pro­gramm­pro­zess der CDU Deutschlands
ohne Zeit­an­gabe Vorstand im Verein Innere Mission Bonn e.V.
ohne Zeit­an­gabe Kura­to­ri­ums­mit­glied der Colle­gium Jose­phinum Bonn Stiftung

Maya Hässig

Maya Hässig, ist Grafik-Designerin und hat sich auf visu­elle Konzep­tion und grafi­sche Gestal­tung spezia­li­siert. Sie gestal­tet Bücher, Maga­zine, Plakate, Broschü­ren und Geschäfts­aus­stat­tun­gen und entwi­ckelt Leit­sys­teme und Ausstel­lungs­gra­fi­ken für Museen und Gebäude. Das Kunden­spek­trum umfasst wissen­schaft­li­che und kultu­relle Insti­tu­tio­nen, gemein­nüt­zige Vereine, Stif­tun­gen und Verbände, Einrich­tun­gen aus Kunst, Kultur und Thea­ter ebenso wie private Auftraggeber.

Anja Hartenfels

Anja Harten­fels ist seit 2022 Mitar­bei­te­rin des Inter­es­sen­ver­bands Contergan­geschädigter NRW e.V. Gemein­sam mit zwei Kolle­gin­nen koor­di­niert sie die Behand­lungs­be­su­che im Ambu­lan­ten Zentrum für Contergan­geschädigte in Nümbrecht. Seit August 2026 termi­niert und orga­ni­siert das Koor­di­na­ti­ons­team außer­dem die Behand­lungs­be­su­che in der neu initi­ier­ten ortho­pä­di­schen Hoch­schul­sprech­stunde am Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln.

Udo Herterich

Udo Herte­rich ist Haupt­ver­ant­wort­li­cher für den „Egmond Circle“. Er ist Vorsit­zen­der des Inter­es­sen­ver­bands Contergan­geschädigter Nordrhein-Westfalen e.V., Köln, Vorsit­zen­der des Inter­es­sen­ver­bands contergan­geschädigter Menschen und deren Ange­hö­ri­gen e.V., Köln, Mitglied im Stif­tungs­rat der Conter­g­an­stif­tung und gemein­sam mit Clau­dia Schmidt-Herterich Spre­cher der ICTA (Inter­na­tio­nale Conter­gan Thali­do­mid Allianz).

Mit dem „Egmond Circle“ verbin­det er den großen Wunsch, Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung noch einmal auf inter­na­tio­na­ler Ebene zusam­men­zu­brin­gen. Die Vorbe­rei­tung erwies sich als beson­dere Heraus­for­de­rung, da es nur wenige Hotels gibt, die eine große Zahl von Menschen im Roll­stuhl und mit unter­schied­li­chen Unter­stüt­zungs­be­dar­fen aufneh­men können. Mit dem Hotel Zuider­duin und dem Apart­ment­haus Egmon­den in Egmond aan Zee wurde schließ­lich ein Ort gefun­den, der dafür geeig­nete Voraus­set­zun­gen bietet.

Bei der Planung des Tref­fens war Udo Herte­rich beson­ders wich­tig, möglichst viel Wissen und Erfah­run­gen aus unter­schied­li­chen Ländern zusam­men­zu­tra­gen und fest­zu­hal­ten. Ziel ist es, die Lebens­qua­li­tät von Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung zu erhal­ten oder zu verbes­sern und Lösun­gen zu finden, die ihren Alltag erleich­tern. Gerade mit zuneh­men­dem Alter entste­hen neue Heraus­for­de­run­gen und Bedarfe, die häufig Flexi­bi­li­tät, Erfah­rung und krea­tive Lösun­gen erfordern.

Für Udo Herte­rich gehö­ren deshalb Begeg­nung, Austausch und fach­li­cher Input untrenn­bar zum „Egmond Circle“. Er freut sich beson­ders darüber, dass zahl­rei­che Fach­leute aus Gesund­heits­be­ru­fen nach Egmond kommen, um ihr Wissen und ihre Erfah­run­gen einzubringen.

Genauso wich­tig ist ihm jedoch das gemein­same Erle­ben: mitein­an­der Spaß zu haben, mit einem lachen­den oder auch weinen­den Auge zurück­zu­bli­cken, das Hier und Jetzt posi­tiv zu gestal­ten und mit Mut und Hoff­nung in die Zukunft zu schauen.

Udo Herte­rich ist bewusst, dass bei einer Veran­stal­tung dieser Größen­ord­nung trotz sorg­fäl­ti­ger Vorbe­rei­tung nicht alles reibungs­los verlau­fen kann. Umso wich­ti­ger sind ihm gegen­sei­tige Nach­sicht und konstruk­tive Rück­mel­dun­gen. Sein beson­de­rer Dank gilt den mehr als 40 bis 50 Menschen, die den „Egmond Circle“ in den unter­schied­lichs­ten Berei­chen unter­stüt­zen und zum Teil ihren priva­ten Urlaub dafür einset­zen, dieses inter­na­tio­nale Tref­fen und die gemein­same Zeit zu ermöglichen.

Während des „Egmond Circle“ wird Udo Herte­rich immer wieder auf der Bühne, in verschie­de­nen Work­shops und bei vielen weite­ren Gele­gen­hei­ten zu erle­ben sein. Beson­ders freut er sich auf die persön­li­chen Begeg­nun­gen und Gesprä­che mit den Teilnehmer*innen.

Deborah Jack

Debo­rah Jack ist gemein­sam mit Katy Singh Geschäfts­füh­re­rin (Chief Execu­tive) des briti­schen Thali­do­mide Trust. Die Orga­ni­sa­tion unter­stützt Menschen mit Thalidomid­schädigung in Groß­bri­tan­nien bei Fragen zur körper­li­chen und psychi­schen Gesund­heit, zu finan­zi­el­len Ange­le­gen­hei­ten und zu weite­ren Berei­chen des tägli­chen Lebens.

Marie Kehoe‑O’Sullivan

Natio­nale Ansprech­part­ne­rin für Thali­do­mid­ge­schä­digte im irischen Gesund­heits­dienst (HSE Natio­nal Thali­do­mide Liai­son), Irland

Marie Kehoe‑O’Sullivan ist seit Novem­ber 2021 natio­nale Ansprech­part­ne­rin für Thali­do­mid­ge­schä­digte im irischen Gesund­heits­dienst (Health Service Execu­tive, HSE). In dieser Funk­tion arbei­tet sie eng mit Menschen zusam­men, die mit einer Thalidomid­schädigung gebo­ren wurden und in Irland leben. Ihr Ziel ist es, den Zugang zu medi­zi­ni­scher Versor­gung und sozia­len Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen zu verbes­sern und diese auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nisse der Betrof­fe­nen abzustimmen.

Zu Beginn ihrer Tätig­keit führte sie persön­li­che Gesprä­che mit den Betrof­fe­nen, um ihre Erfah­run­gen, Wünsche und Unter­stüt­zungs­be­darfe kennen­zu­ler­nen. Gemein­sam mit ihnen entwi­ckelte sie ein Konzept für den Zugang zu medi­zi­ni­scher Versor­gung und sozia­len Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen. Daraus entstand das Natio­nal Thali­do­mide Advo­cacy Office, eine natio­nale Beratungs- und Inter­es­sen­ver­tre­tungs­stelle mit vier Mitarbeiter*innen, die durch zweck­ge­bun­dene Mittel der irischen Regie­rung finan­ziert wird.

Marie Kehoe‑O’Sullivan verfügt über lang­jäh­rige inter­na­tio­nale Erfah­rung in der Quali­täts­ent­wick­lung im Gesundheits- und Sozi­al­we­sen. Sie war 20 Jahre in den USA und weitere 24 Jahre in Irland in diesem Bereich tätig. Im Mittel­punkt ihrer Arbeit stehen die Verbes­se­rung von Versor­gungs­struk­tu­ren, die Entwick­lung von Quali­täts­stan­dards und die enge Zusam­men­ar­beit mit den Menschen, für die Unter­stüt­zungs­an­ge­bote geschaf­fen werden.

Berufliche Stationen und Tätigkeiten

  • Seit Novem­ber 2021: Natio­nale Ansprech­part­ne­rin für Thali­do­mid­ge­schä­digte (HSE Natio­nal Thali­do­mide Liai­son) im irischen Gesund­heits­dienst (HSE)
    Aufbau des Natio­nal Thali­do­mide Advo­cacy Office, einer staat­lich finan­zier­ten Beratungs- und Inter­es­sen­ver­tre­tungs­stelle für Thali­do­mid­ge­schä­digte in Irland
  • Juli 2017: Ernen­nung zur natio­na­len Fach­re­fe­ren­tin für Behin­de­rung und Quali­täts­ent­wick­lung (Natio­anal Disa­bi­lity Specia­list, Quality Impro­ve­ment) im Bereich der sozia­len Versor­gung des HSE
  • Direk­to­rin für Stan­dards und Quali­täts­ent­wick­lung (Direc­tor for Stan­dards and Quality Impro­ve­ment) bei der irischen Behörde für Gesund­heits­in­for­ma­tion und Quali­tät (Health Infor­ma­tion and Quality Autho­rity, HIQA)
  • Lang­jäh­rige Tätig­keit in der Quali­täts­ent­wick­lung im Gesundheits- und Sozi­al­we­sen in den USA und Irland
  • Ausbil­dung zur Kran­ken­pfle­ge­rin am Ardkeen Hospi­tal in Water­ford, Irland
  • Bache­lor­ab­schluss in Pfle­ge­wis­sen­schaft (Bache­lor of Science in Nursing), USA
  • Master­ab­schluss in Pfle­ge­wis­sen­schaft (Master of Science in Nursing), USA
  • Zerti­fi­zie­rung als Certi­fied Profes­sio­nal in Health­care Quality (CPHQ) durch die Natio­nal Asso­cia­tion for Health­care Quality (NAHQ), USA
  • 2012: Diplom in Quali­tät und Führung (Diploma in Quality and Leader­ship) am Royal College of Physi­ci­ans of Ireland
  • 2017: Weiter­bil­dung in Imple­men­tie­rungs­wis­sen­schaft (Imple­men­ta­tion Science) im Rahmen des irischen Natio­nal Clini­cal Effec­ti­ve­ness Programme
  • Entwick­lung natio­na­ler Quali­täts­stan­dards für statio­näre Einrich­tun­gen für Kinder und Erwach­sene mit Behin­de­run­gen sowie für ältere Menschen
  • Entwick­lung von Quali­täts­stan­dards für Geburts­hilfe, Infek­ti­ons­prä­ven­tion und ‑kontrolle sowie den Umgang mit kriti­schen Ereignissen
  • Durch­füh­rung eines Online-Fortbildungsprogramms zu Metho­den der Quali­täts­ent­wick­lung für Fach­kräfte aus der Akut­ver­sor­gung, dem Kinder­schutz, dem Rettungs­dienst, der Behin­der­ten­hilfe und der Alten­hilfe sowie für Patient*innen
  • Entwick­lung indi­vi­du­el­ler Versorgungs- und Unter­stüt­zungs­an­ge­bote in enger Zusam­men­ar­beit mit Thalidomidgeschädigten
  • Förde­rung einer bedarfs­ge­rech­ten Versor­gung und Verbes­se­rung der Lebens­qua­li­tät von Menschen mit Thalidomidschädigung
Foto einer jungen Frau mit braunem Mantel in einer Stadt

Nora Kolbe

Nora Kolbe ist klini­sche Psycho­lo­gin (M. Sc.) und wissen­schaft­li­che Mitar­bei­te­rin an der Klinik für Psycho­so­ma­tik und Psycho­the­ra­pie des Univer­si­täts­kli­ni­kums Köln. In der dorti­gen Conter­gan­sprech­stunde ist sie als Psycho­the­ra­peu­tin in Ausbil­dung tätig. Zudem gehört sie der Forschungs­ar­beits­gruppe des Medi­zi­ni­schen Kompe­tenz­zen­trums an. Neben ihrem Inter­esse an der Morpho­lo­gie zählen die Psycho­on­ko­lo­gie und die Konsil-Liaison-Psychosomatik zu den weite­ren Schwer­punk­ten ihrer Tätigkeit.

Studiofoto einer Mannes in mittlerem Alter mit Brille

Michael Lapp

Michael Lapp kommt ursprüng­lich aus dem Para-Schwimmen. Er war viele Jahre Leis­tungs­sport­ler und Mitglied der deut­schen Para-Nationalmannschaft. In der Klasse S8 gewann er Medail­len bei drei Para­lym­pi­schen Spie­len, wurde Welt­meis­ter und stellte einen Welt­re­kord auf. Bereits bei seinen Wett­kämp­fen hatte er stets eine Kamera dabei. Nach dem Ende seiner sport­li­chen Lauf­bahn machte er seine Leiden­schaft zum Beruf. Heute foto­gra­fiert er unter ande­rem Sport­er­eig­nisse, Veran­stal­tun­gen, Land­schaf­ten und die Natur.

Jan Lindblad

Jan Lind­blad ist staat­lich aner­kann­ter Ergo­the­ra­peut und arbei­tet seit Novem­ber 2020 am Amputations- und Dysme­lie­zen­trum sowie am EX-Center von Otto­bock Care. Zuvor war er am Karo­linska Univer­si­täts­kran­ken­haus Solna und bei Rehab Station Stock­holm tätig, vor allem im Bereich Rückenmarksverletzungen.

Portraitfoto eines Mannes in mittlerem Alter in einem hellen Innenraum

Prof. h. c. Dr. Stephan Martin

Prof. h. c. Dr. Stephan Martin ist Arzt für Ortho­pä­die und Kinder­or­tho­pä­die sowie leiten­der Arzt des MZEB Bruno-Valentin-Institut am DIAKOVERE Annastift in Hanno­ver. Das Zentrum wird seit 2022 von der Conter­g­an­stif­tung als multi­dis­zi­pli­nä­res medi­zi­ni­sches Kompe­tenz­zen­trum (MMK) geför­dert. Darüber hinaus ist Stephan Martin Landes­arzt für Körper­be­hin­derte in Niedersachsen.

Yukari Masuyama

Yukari Masu­yama ist eine Contergan-/Thalidomid-Überlebende und Vertre­te­rin der 2024 gegrün­de­ten Orga­ni­sa­tion One Team. Zuvor war sie rund 15 Jahre lang Vorstands­mit­glied von Ishi­zue (Thalidomid-Sozialzentrum) und wirkte in Ausschüs­sen des japa­ni­schen Minis­te­ri­ums für Gesund­heit, Arbeit und Sozia­les sowie der PMDA mit. Sie enga­giert sich für eine bessere Gesund­heits­ver­sor­gung von Contergan-/Thalidomid-Überlebenden, für den Umgang mit alters­be­ding­ten gesund­heit­li­chen Folgen und für den inter­na­tio­na­len Austausch.

Foto eines Mannes in mittlerem Alter an einem Strand mit Drachen

Klaus Michels

Klaus Michels entdeckte bereits mit zwölf Jahren gemein­sam mit seinem Bruder seine Begeis­te­rung für Drachen. Aus Trans­pa­rent­pa­pier, Balsa­holz und Garn aus einer Schus­te­rei bauten sie einen Diamant­dra­chen – seinen ersten Einlei­ner. Viele Jahre später erhielt er im Urlaub einen Drachen geschenkt. Seit­dem wuchs seine Leiden­schaft für das Zusam­men­spiel von Wind und Drachen stetig. Heute lässt er seine Drachen bei Drachen­fes­ten stei­gen und erfreut sich an ihnen. Aufgrund seiner Conter­gan­schä­di­gung nutzt Klaus Michels verschie­dene Hilfs­mit­tel für das Drachen­flie­gen, die er zusam­men­ge­stellt, anfer­ti­gen lassen oder selbst gebaut hat.

Gavin McDonnell

Gavin McDon­nell, BSc (Hons), MSc, M.Ps.S.I., ist Psycho­loge in klini­scher Ausbil­dung im irischen Gesund­heits­dienst (Health Service Execu­tive, HSE) und befin­det sich im letz­ten Jahr seiner Promo­tion in Klini­scher Psycho­lo­gie an der Univer­sity of Lime­rick. Er verfügt über einen Bache­lor­ab­schluss mit Auszeich­nung (BSc Hons) sowie einen Master­ab­schluss (MSc) und ist Mitglied der Psycho­lo­gi­cal Society of Ireland (M.Ps.S.I.).

Seine klini­schen und wissen­schaft­li­chen Schwer­punkte liegen in den Berei­chen geis­tige Behin­de­rung, psychi­sche Gesund­heit und gesund­heit­li­che Ungleich­heit. Dabei beschäf­tigt er sich insbe­son­dere mit den Erfah­run­gen von Menschen im Gesund­heits­sys­tem und der Frage, wie Versor­gungs­an­ge­bote zugäng­li­cher, gerech­ter und stär­ker an den indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen der Betrof­fe­nen ausge­rich­tet werden können.

Durch seine Mutter, die selbst mit einer Thalidomid­schädigung lebt, hat Gavin McDon­nell auch einen persön­li­chen Bezug zu Menschen mit Contergan-/Thalidomidschädigung.

McHollander

Irischer Folk­Barde

Cead Mhile Fáilte – Celtic Folk Bard & Song­wri­ter. I play Irish and Scot­tish Folk and my own songs, and a few covers of the older pop music.

Cerstin Mortsiefer

Cers­tin Mortsie­fe­rist Pfle­ge­fach­kraft und seit 2021 für den Inter­es­sen­ver­band Contergan­geschädigter NRW e.V. in der Pflege tätig. Sie berät, unter­stützt und beglei­tet Menschen mit Conter­gan­schä­di­gung bei allen Fragen zu Pflege und Versor­gung. Zu ihren Schwer­punk­ten gehö­ren die Vorbe­rei­tung auf Begut­ach­tun­gen durch den Medi­zi­ni­schen Dienst, Leis­tun­gen der Pfle­ge­ver­si­che­rung, die Beglei­tung zu Arzt­be­su­chen sowie die Unter­stüt­zung bei statio­nä­ren Rehabilitationsmaßnahmen.

Beson­ders wich­tig ist ihr eine Beglei­tung auf Augen­höhe, bei der die indi­vi­du­el­len Anlie­gen gemein­sam ange­gan­gen werden. Gemein­sam mit Andrea Engel und Anja Harten­fels koor­di­niert sie die Behand­lungs­be­su­che im Ambu­lan­ten Zentrum (MZEB) von Prof. Dr. Peters in Nümbrecht. Seit August 2026 ist das Koor­di­na­ti­ons­team außer­dem in Zusam­men­ar­beit mit Prof. Dr. Peters an der ortho­pä­di­schen Hoch­schul­am­bu­lanz des Univer­si­täts­kli­ni­kums Köln tätig. Dort unter­stützt Cers­tin Mortsie­fer die Patient*innen und beglei­tet sie durch den Behandlungstag.

Portraitfoto eines Mannes mit zurückgebundenen Haaren und grauem Vollbart in einem schwarzen Hemd.

Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Niecke

Psycho­so­ma­ti­ker und Leiter der Conter­gan­sprech­stunde am Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln

Priv.-Doz. Dr. med. Alex­an­der Niecke ist stell­ver­tre­ten­der Klinik­di­rek­tor der Klinik und Poli­kli­nik für Psycho­so­ma­tik und Psycho­the­ra­pie am Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln. Er ist Fach­arzt für Psych­ia­trie und Psycho­the­ra­pie sowie Fach­arzt für Psycho­so­ma­ti­sche Medi­zin, außer­dem Psycho­on­ko­loge und Grup­pen­lehr­ana­ly­ti­ker. Zu seinen klini­schen Schwer­punk­ten gehö­ren die statio­näre Psycho­the­ra­pie und seit 2017 die Leitung einer psycho­the­ra­peu­ti­schen Contergan-Sprechstunde. Er leitet das Medi­zi­ni­sche Contergan-Kompetenzzentrum in Köln und ist stell­ver­tre­ten­der Leiter des „Pati­en­ten­re­gis­ters Thalidomid-Embryopathie“. In seiner Forschung beschäf­tigt er sich unter ande­rem mit psychi­scher Komor­bi­di­tät, Grup­pen­psy­cho­the­ra­pie, den psycho­so­zia­len Folgen der Thalidomid-Embryopathie und behin­de­rungs­sen­si­bler Psychotherapie.

Mitgliedschaften

  • Mitglied der Expert*innenkommission für „Zukunfts­ge­wandte Themen­stel­lun­gen bei Menschen mit Behin­de­run­gen im Alter“ im Auftrag der Conterganstiftung
  • Mitglied der NRW-Contergan-Studiengruppe
Fotos eines lächelnden Mannes mit Glatze in einem Arztkittel

Prof. Dr. med. Klaus M. Peters

Ortho­päde und Spezia­list für die medi­zi­ni­sche Versor­gung von Menschen mit Conterganschädigung

Prof. Dr. med. Klaus M. Peters studierte Medi­zin an den Univer­si­tä­ten Köln und Basel. Nach wissen­schaft­li­chen Tätig­kei­ten an der Chir­ur­gi­schen Univer­si­täts­kli­nik Köln und der Ortho­pä­di­schen Klinik der RWTH Aachen war er ab 1994 Ober­arzt am Klini­kum Ingol­stadt. Von 1995 bis 2025 leitete er als Chef­arzt die Ortho­pä­die und Osteo­lo­gie der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik in Nümbrecht. Von 2017 bis 2026 war er zudem Leiter des MZEB für Contergan­geschädigte und Erwach­sene mit selte­nen Erkran­kun­gen mit musku­los­ke­le­ta­ler Beteiligung.

Zu seinen Schwer­punk­ten gehö­ren die Diagnos­tik und Thera­pie von Dysme­lien, insbe­son­dere Contergan-Skelettschäden, sowie die Erfor­schung der Folgen der Thali­do­mi­d­em­bryo­pa­thie. Seit 2026 ist er im MVZ St. Fran­zis­kus sowie als wissen­schaft­li­cher Mitar­bei­ter an der Ortho­pä­di­schen Univer­si­täts­kli­nik Köln tätig.

Vita

Zeit­raum Station
1959 Gebo­ren in Düsseldorf
1978–1985 Medi­zin­stu­dium an den Univer­si­tä­ten Köln und Basel
1985–1988 Wissen­schaft­li­cher Mitar­bei­ter an der Chir­ur­gi­schen Univer­si­täts­kli­nik I Köln
1988–1994 Wissen­schaft­li­cher Mitar­bei­ter an der Ortho­pä­di­schen Klinik der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät der RWTH Aachen
1994 Ober­arzt an der Ortho­pä­di­schen Klinik des Klini­kums Ingolstadt
1995–30.06.2025 Chef­arzt der Ortho­pä­die und Osteo­lo­gie der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik in Nümbrecht
01.07.2025 Renten­ein­tritt
2017–30.06.2026 Leiter des MZEB für Contergan­geschädigte und Erwach­sene mit Orphan Dise­a­ses mit musku­los­ke­le­ta­ler Betei­li­gung an der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
seit 01.06.2026 Mitar­bei­ter im MVZ St. Fran­zis­kus an den Stand­or­ten Ober­wiehl und Eitorf
seit 15.08.2026 Wissen­schaft­li­cher Mitar­bei­ter an der Ortho­pä­di­schen Univer­si­täts­kli­nik Köln
Datum Quali­fi­ka­tion
20.06.1985 Appro­ba­tion als Arzt
15.08.1985 Promo­tion
24.09.1992 Fach­arzt für Orthopädie
03.02.1994 Venia legendi „Ortho­pä­die“ an der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät der RWTH Aachen
26.02.1998 Schwer­punkt Rheumatologie
10.11.1999 Außer­plan­mä­ßi­ger Profes­sor an der RWTH Aachen
07.09.2005 Osteo­loge DVO
05.12.2007 Fach­arzt für Ortho­pä­die und Unfallchirurgie
  • Ortho­pä­di­sche Rehabilitation
  • Behand­lung entzünd­li­cher und nicht entzünd­li­cher Knochen- und Gelenk­er­kran­kun­gen sowie osteo­lo­gi­scher Erkran­kun­gen, insbe­son­dere Osteoporose
  • Seltene Erkran­kun­gen (Orphan Dise­a­ses) mit musku­los­ke­le­ta­ler Beteiligung
  • Diagnos­tik und Thera­pie von Dysme­lien, insbe­son­dere Contergan-Skelettschäden
  • Folgen der Thalidomidembryopathie
  • Schu­lungs­maß­nah­men bei Osteoporose
  • Medi­ka­men­töse Thera­pie des Knochenmarködems

Vorstands­mit­glied der Sektion Osteo­lo­gie der DGOOC

Stell­ver­tre­ten­der Vorsit­zen­der der Ortho­pä­di­schen Gesell­schaft für Osteo­lo­gie (OGO)

Mitglied der REKO Rheinland

Mitglied des Arbeits­krei­ses NetsOs – Netz­werk seltene Osteo­pa­thien – der DGO

Mitglied der Leit­li­ni­en­gruppe „Atrau­ma­ti­sche Femurkopfnekrose“

Mitglied der Expert*innenkommission für zukunfts­ge­wandte Themen­stel­lun­gen der Conterganstiftung

  • 2006: Präsi­dent des Osteologie-Kongresses in Köln
  • 2011: Präsi­dent der 59. Jahres­ta­gung der Verei­ni­gung Süddeut­scher Ortho­pä­den und Unfall­chir­ur­gen in Baden-Baden
  • 2019: Präsi­dent des BfO-Patientenkongresses in Leverkusen
  • Ortho­pä­die & Rheuma
  • Osteologie/Osteology

1997: Orthopädie-Ambulanz, Chap­man & Hall

1997: Bakte­ri­elle Infek­tio­nen der Knochen und Gelenke, Enke

1999: Die Schul­ter im Sport, Thieme

2002: Knochen­krank­hei­ten, Steinkopff

2005: Osteo­po­rose. Leit­li­ni­en­ge­rechte Diagnos­tik und Thera­pie, Steinkopff

2006: Fort­bil­dung Osteo­lo­gie I, Steinkopff

2008: Nümb­rech­ter Osteoporose-Schule, Steinkopff

2008: Fort­bil­dung Osteo­lo­gie II, Steinkopff

2010: Fort­bil­dung Osteo­lo­gie III, Springer

2018: 55 Fälle Osteo­lo­gie, Schattauer

Foto eines Fotografierenden Mannes. Sein Gesicht wird zur Hälfte von einer Karmera verdeckt.

Ali Rafiepour

Ali Rafie­pour, gebo­ren 1975 in Rudsar im Norden Irans, ist Foto­graf und Regis­seur sozi­al­kri­ti­scher Doku­men­tar­filme. Er wuchs in einem kultu­rell gepräg­ten Bildungs­bür­ger­tum zwischen den hyrka­ni­schen Wäldern und der Küste des Kaspi­schen Meeres auf. Sozia­les Verant­wor­tungs­be­wusst­sein sowie das Stre­ben nach Frei­heit, Liebe, Frie­den und mensch­li­cher Würde präg­ten sein fami­liä­res Umfeld. Auf ausdrück­li­chen Wunsch seiner Mutter besuchte er als Jugend­li­cher einen Foto­kurs, der ihm die Welt der visu­el­len Kunst eröffnete.

Eine konflikt­rei­che Begeg­nung bei seinen ersten Schwarz-Weiß-Aufnahmen in den Gassen seiner Heimat­stadt ließ ihn früh erken­nen, wie exis­ten­zi­ell und trans­for­ma­tiv doku­men­ta­ri­sche Arbeit sein kann. Für Ali Rafie­e­pour ist Foto­gra­fie kein deko­ra­ti­ves Bild, sondern ein authen­ti­sches Zeug­nis, das verbor­gene Wahr­hei­ten sicht­bar macht und Unge­rech­tig­kei­ten offen­legt. Seine sozi­al­do­ku­men­ta­ri­sche Arbeit widmet sich dem mensch­li­chen Dasein, der kultu­rel­len und geis­ti­gen Viel­falt sowie den Bezie­hun­gen des Einzel­nen zu sich selbst, zur Gesell­schaft, zur Umwelt und zur Welt.

Susanne Schmitt

Susanne Schmitt ist seit vielen Jahren von Qigong als Möglich­keit faszi­niert, Kraft­quel­len aufzu­fül­len und neue Ener­gie zu spüren. 2003 schloss sie ihre Ausbil­dung zur Qigong-Kursleiterin ab und unter­rich­tet seit­dem. Von 2012 bis 2014 absol­vierte sie eine Weiter­bil­dung zur Qigong-Lehrerin; im Bereich Präven­tion ist sie bei den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen aner­kannt. Beson­ders wich­tig ist ihr, Qigong für Menschen mit unter­schied­li­chen körper­li­chen Voraus­set­zun­gen erfahr­bar zu machen.

Deshalb passt sie die Bewe­gun­gen indi­vi­du­ell an und unter­rich­tet sowohl im Stehen als auch im Sitzen. An ihren regel­mä­ßi­gen Kursen in Biele­feld nehmen auch Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit chro­ni­schen Erkran­kun­gen teil. 2015 bot sie Qigong beim Inter­na­tio­na­len Conter­g­an­tref­fen auf Tene­riffa an. 2024 schloss sie außer­dem die Ausbil­dung zur Peter Hess®-Klangmassagepraktikerin ab und bietet seit­her indi­vi­du­elle Klang­mas­sa­gen an.

Claudia Schmidt-Herterich

Clau­dia Schmidt-Herterich wurde 1962 in Deutsch­land gebo­ren und lebt mit ihrem Mann Udo Herte­rich in Köln. Sie ist als selbst­stän­dige Psycho­lo­gin tätig und gehört zum Orga­ni­sa­ti­ons­team des „Egmond Circle“. Vor Ort steht sie den Teilnehmer*innen bei Fragen, Sorgen und persön­li­chen Anlie­gen als Ansprech­part­ne­rin zur Verfügung.

Während des „Egmond Circle“ leitet sie einen Work­shop für Frauen sowie einen Work­shop zum Thema Assis­tenz, beide in deut­scher Spra­che. Die Work­shops sind bewusst themen­of­fen gestal­tet: Im Mittel­punkt stehen die Fragen, Erfah­run­gen und Anlie­gen der Teilnehmer*innen. Statt fester Vorträge möchte Clau­dia Schmidt-Herterich Raum für Gesprä­che, gegen­sei­ti­gen Austausch und die gemein­same Entwick­lung von Ideen schaf­fen. Bei Bedarf bringt sie auch fach­li­che Infor­ma­tio­nen ein.

Sie freut sich auf die Begeg­nun­gen und ist gespannt darauf, welche Themen und Gedan­ken sich im gemein­sa­men Austausch entwickeln.

Foto eines Mannes in blauem T-Shirt, der an einem Baum gelehnt ist.

Stefan Schröder

Stefan Schrö­der ist gelern­ter Indus­trie­kauf­mann und seit mehre­ren Jahren Leiter des Vertriebs einer inter­na­tio­na­len Projekt­spe­di­tion. In seiner Frei­zeit fährt der 66-Jährige leiden­schaft­lich gern Fahr­rad – nach wie vor mit einem konven­tio­nel­len Rad ohne Elek­tro­un­ter­stüt­zung. Gemein­sam mit seiner Lebens­ge­fähr­tin und ihren Hunden unter­nimmt er außer­dem regel­mä­ßig Reisen im Wohn­mo­bil: von Kurz­trips entlang der Mosel bis zu ausge­dehn­ten Touren an die Ostsee, in die Alpen sowie nach Kroa­tien, Frank­reich und Spanien.

Foto mit einer unscharfen Frau im Hintergrund, die sich auf einem Tisch aufstützt. Im Vordergrund sind bunte Kunststoffgegenstände auf dem Tisch

Nina Sörensen

Nina Sören­sen ist Physio­the­ra­peu­tin und seit 2016 beim Inter­es­sen­ver­band Contergan­geschädigter NRW e.V. tätig. Nach ihrer akti­ven thera­peu­ti­schen Arbeit mit dem Schwer­punkt Quer­schnitt­läh­mung wech­selte sie 2004 in die Hilfs­mit­tel­bran­che. Dort war sie zunächst für Herstel­ler und ab 2007 in einem Sani­täts­haus tätig.

Im Verband verant­wor­tet sie die Hilfs­mit­tel­be­ra­tung im gesam­ten Spek­trum – von Kran­ken­kas­sen­leis­tun­gen bis zu Einzel­an­fer­ti­gun­gen im Sonder­bau oder 3D-Druck. Darüber hinaus unter­stützt sie bei Anträ­gen zur Finan­zie­rung von Hilfen und Umbau­ten sowie bei Wider­sprü­chen gegen ableh­nende Bescheide der Kran­ken­kas­sen. Zu ihren Aufga­ben gehö­ren außer­dem die Planung und Durch­füh­rung von Veran­stal­tun­gen und Work­shops zu Contergan-relevanten Themen.

Thomas Stein

ist gelern­ter Elek­tri­ker und hat Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen studiert. Seit 2016 ist er für den Inter­es­sen­ver­band Contergan­geschädigter NRW e.V. tätig.

Sein Arbeits­schwer­punkt ist die barrie­re­freie Gestal­tung des Wohn­um­felds. Er berät und unter­stützt Betrof­fene bei der Planung und Umset­zung indi­vi­du­el­ler Lösun­gen – von bauli­chen Anpas­sun­gen und Umbau­ten über Maßnah­men zur Verbes­se­rung der Mobi­li­tät bis hin zur Antrag­stel­lung bei den zustän­di­gen Kostenträgern.

Celina von Tiele-Winckler

Celina von Tiele-Winckler ist Ärztin in Weiter­bil­dung für Psycho­so­ma­ti­sche Medi­zin und Psycho­the­ra­pie am Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln und verfügt zudem über einen Bache­lor­ab­schluss in Psycho­lo­gie (B. Sc.). Sie gehört dem Medi­zi­ni­schen Kompe­tenz­zen­trum Conter­gan (MMK) am Univer­si­täts­kli­ni­kum Köln an. Ihre klini­schen und wissen­schaft­li­chen Schwer­punkte liegen an der Schnitt­stelle von körper­li­chen Erkran­kun­gen und psychi­scher Gesund­heit sowie im Bereich der behin­de­rungs­sen­si­blen Psychotherapie.

Nicole Soppa

Nicole Soppa ist Pfle­ge­fach­kraft und seit 2016 für den Inter­es­sen­ver­band Contergan­geschädigter NRW e.V. im Bereich Pflege tätig. Sie berät, unter­stützt und beglei­tet Menschen mit Conter­gan­schä­di­gung bei Fragen zu Pflege und Versor­gung. Zu ihren Schwer­punk­ten gehö­ren die Vorbe­rei­tung auf Begut­ach­tun­gen durch den Medi­zi­ni­schen Dienst, Leis­tun­gen der Pfle­ge­ver­si­che­rung, Kran­ken­haus­auf­ent­halte und die Beglei­tung zu Arzt­be­su­chen. Beson­ders wich­tig ist ihr eine Unter­stüt­zung auf Augen­höhe, bei der die indi­vi­du­el­len Anlie­gen gemein­sam ange­gan­gen werden.Your Content Goes Here

Marjolein van Riel

Marjo­lein van Riel ist Mitbe­grün­de­rin und Sekre­tä­rin der nieder­län­di­schen Thalidomid-Vereinigung NESOS. Als inter­na­tio­nale Vertre­te­rin der nieder­län­di­schen Betrof­fe­nen enga­gierte sie sich im ehema­li­gen Vorstand von UNITH sowie in der ICTA Alli­ance und bei EDRIC. Im Mittel­punkt ihrer Arbeit stehen die inter­na­tio­nale Vernet­zung und der grenz­über­schrei­tende Wissens- und Erfah­rungs­aus­tausch. Gemein­sam mit Lucia Feijen eröff­net sie den „Egmond Circle“ und blickt auf die inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit zurück.

Bianca Vogel-Schmidt

Bianca Vogel-Schmidt, gebo­ren 1961 mit einer Conter­gan­schä­di­gung, ist mehr­fa­che Welt­meis­te­rin im Para-Dressurreiten und gewann bei den Para­lym­pics 2004 in Athen zwei Silber­me­dail­len. Sie nahm an insge­samt drei Para­lym­pi­schen Spie­len teil und gilt als Wegbe­rei­te­rin des Para-Reitsports. Seit Jahr­zehn­ten enga­giert sie sich zudem für die Rechte contergan­geschädigter Menschen sowie für Selbst­be­stim­mung und gleich­be­rech­tigte Teil­habe. Ihre Biogra­fie verbin­det heraus­ra­gende sport­li­che Erfolge mit gesell­schafts­po­li­ti­schem Engagement.

Veronika Wolther

Vero­nika Wolther ist Autorin und war zunächst als evan­ge­li­sche Pfar­re­rin tätig. Später arbei­tete sie als Fami­li­en­the­ra­peu­tin und Super­vi­so­rin. Heute ist sie im Ruhe­stand und widmet sich dem Schrei­ben. Sie ist Mutter von drei Kindern.

Barbara Wenzel-Heyberg

Barbara Wenzel-Heyberg ist Mitar­bei­te­rin des Inter­es­sen­ver­bands Contergan­geschädigter NRW e.V. Seit 2011 bildet sie den admi­nis­tra­ti­ven Mittel­punkt des Haupt­bü­ros. Sie koor­di­niert die Verwal­tung, unter­stützt das Peer-to-Peer-Angebot sowie den Vorstand und hält ihrem Team orga­ni­sa­to­risch den Rücken frei. Als erste Ansprech­part­ne­rin am Tele­fon nimmt sie die Anlie­gen der Klient*innen aufmerk­sam auf und begeg­net ihnen in schwie­ri­gen Situa­tio­nen einfühlsam.

Ihr beson­de­rer Arbeits­schwer­punkt liegt in der indi­vi­du­el­len Eins-zu-eins-Betreuung und der Unter­stüt­zung bei persön­li­chen Bedar­fen. Beim inter­na­tio­na­len Kongress in Egmond aan Zee bringt sie diese Erfah­rung ein, um den Teil­neh­men­den als verläss­li­che Ansprech­part­ne­rin im Kongress­büro zur Seite zu stehen.

Susanne Wieseler

Susanne Wiese­ler ist Fern­seh­jour­na­lis­tin, präsen­tiert die „Aktu­elle Stunde“ und Sonder­sen­dun­gen im WDR Fern­se­hen. Sie mode­riert auch Events und Talk­run­den – viel in den Themen­fel­dern Arbeit, Sozia­les und Fami­lie. Sie arbei­tet außer­dem als Medi­en­trai­ne­rin und Coach für Führungs­kräfte und ist im Vorstand des Bundes­ver­ban­des für Medientraining.

Susanne Wiese­ler hat in Dort­mund Jour­na­lis­tik studiert, bei der Deut­schen Welle volon­tiert und beim ZDF als Redak­teu­rin in der Haupt­re­dak­tion Innen­po­li­tik gear­bei­tet und als Produ­zen­tin und Autorin von Repor­ta­ge­se­rien. Sie ist Berg­manns­toch­ter aus Essen, verhei­ra­tet, hat eine Toch­ter und einen Sohn und lebt in Köln.