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Kongress

2026-10-24T00:00:00+02:00
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Inter­na­tio­nale Vernet­zung für eine bessere psycho­lo­gi­sche Versorgung

Ziel dieses Work­shops ist es, Möglich­kei­ten für den Aufbau eines praxis­na­hen, klinisch rele­van­ten und lang­fris­tig trag­fä­hi­gen inter­na­tio­na­len Netz­werks von Psycholog*innen zu erkun­den, die mit Thalidomid-Überlebenden arbeiten.

Im Mittel­punkt stehen klini­sche Schwer­punkte, bestehende Wissens- und Forschungs­lü­cken, vorhan­dene Fach­ex­per­tise sowie Möglich­kei­ten der inter­na­tio­na­len Zusam­men­ar­beit. Beson­dere Aufmerk­sam­keit gilt den sich verän­dern­den psychi­schen und psycho­so­zia­len Auswir­kun­gen einer lebens­lan­gen Behin­de­rung und des Älter­wer­dens. Dazu zählen unter ande­rem emotio­na­les Wohl­be­fin­den, Iden­ti­tät, Bezie­hun­gen, Bewäl­ti­gungs­stra­te­gien, chro­ni­sche Schmer­zen, der Verlust von Selbst­stän­dig­keit und sich verän­dernde Unterstützungsbedarfe.

Durch fach­li­chen Austausch, die Weiter­gabe von Forschungs­er­geb­nis­sen und den Austausch über Erfah­run­gen in Diagnos­tik, Fall­ver­ständ­nis und Inter­ven­tion soll das klini­sche Wissen gestärkt und eine evidenz­ba­sierte Praxis weiter­ent­wi­ckelt werden.

Ein zentra­ler Grund­satz ist dabei, dass die Lebens­er­fah­run­gen der Thalidomid-Überlebenden in das klini­sche Verständ­nis, die Forschung sowie in die Entwick­lung psycho­lo­gi­scher Inter­ven­tio­nen und Unter­stüt­zungs­an­ge­bote über die gesamte Lebens­spanne einfließen.

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