Worte gegen das Vergessen

65 Menschen mit Conter­gan­schä­di­gung erzäh­len von ihrem Leben, ihren Hoff­nun­gen und Wünschen

Ein türkises Buch mit Schrift in einem Neon-Orangefarbenen Kreis liegt auf einem künstlichen Lammfell
Inter­view­buch „Worte gegen das Verges­sen – Gesprä­che mit Conterga-Betroffenen

Was waren die glück­lichs­ten Momente in deinem Leben? Welche Erfah­run­gen haben dich geprägt? Was hat dich verletzt, worauf bist du stolz und was wünschst du dir für die Zukunft?

Diesen und vielen weite­ren Fragen widmet sich das Buch „Worte gegen das Verges­sen – Gesprä­che mit Contergan-Betroffenen“. Es versam­melt 65 persön­li­che Inter­views, in denen Menschen mit Conter­gan­schä­di­gung offen über ihre Lebens­wege sprechen.

Entstan­den sind die Gesprä­che beim „Lebens­fest“, zu dem der Inter­es­sen­ver­band Contergan­geschädigter NRW e. V. im Novem­ber 2021 nach Köln einge­la­den hatte. Anlass war der 60. Jahres­tag der Markt­rück­nahme des Medi­ka­ments Conter­gan. Ziel war es, die Erin­ne­run­gen und Erfah­run­gen der Betrof­fe­nen fest­zu­hal­ten und für nach­fol­gende Gene­ra­tio­nen zu bewahren.

Die Gesprä­che erzäh­len von ganz unter­schied­li­chen Kind­hei­ten, von Fami­lie und Freund­schaf­ten, von Schule, Ausbil­dung und Beruf, von Part­ner­schaf­ten und vom Älter­wer­den. Sie geben Einbli­cke in Erfah­run­gen mit medi­zi­ni­schen Behand­lun­gen, gesell­schaft­li­chen Vorur­tei­len und alltäg­li­chen Barrie­ren. Aber auch glück­li­che Momente, persön­li­che Erfolge, Humor und Lebens­freude haben darin ihren Platz.

So unter­schied­lich die Lebens­wege sind, so deut­lich werden auch die Erfah­run­gen, die viele Betrof­fene mitein­an­der verbin­den. Zugleich zeigt jedes Gespräch, dass sich hinter dem Begriff „Conter­gan­schä­di­gung“ indi­vi­du­elle Persön­lich­kei­ten mit eige­nen Wünschen, Entschei­dun­gen und Lebens­ent­wür­fen verbergen.

„Worte gegen das Verges­sen“ gibt diesen Menschen eine Stimme. Die Inter­views lassen ihre Erin­ne­run­gen und Sicht­wei­sen unmit­tel­bar erleb­bar werden. Gemein­sam mit dem beglei­ten­den Porträt­band „Bilder gegen das Verges­sen“ entsteht ein viel­schich­ti­ges Zeit­zeu­gen­do­ku­ment, das weit über die Geschichte des Arznei­mit­tel­skan­dals hinausgeht.

Biblio­gra­fi­sche Angaben

Titel: Worte gegen das Verges­sen – Gesprä­che mit Contergan-Betroffenen
Heraus­ge­ber: Inter­es­sen­ver­band Contergan­geschädigter NRW e. V.
Erschei­nungs­jahr: 2023
Verlag: Eigen­ver­lag, Köln
Umfang: 248 Seiten, Broschüre
ISBN: 978–3‑00–076217‑8
Preis: 19 Euro

Bestel­lung: per E‑Mail an Barbara Wenzel-Heyberg: bwh@contergan-nrw-peer-to-peer.eu. Zuzüg­lich Versandkosten.

Das Buch ist während des „Egmond Circle“ auf der Bücher­in­sel in Lounge 2 erhältlich.

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